348 Millionen für zivile Bundesbauten

348 Millionen für zivile Bundesbauten

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Für zivile Bauvorhaben will der Bundesrat zusätzlich 348 Millionen Franken ausgeben und hat deshalb dem Parlament eine Erhöhung des Verpflichtungskredits beantragt. Dabei geht es neben verschiedenen kleinen Projekten um die Sanierung des Bundeshauses Ost, die letzte Etappe der Gesamtsanierung und Erweiterung des Landesmuseums und um die geplante, neue Zollanlage in Brig-Glis.
 
Das Projekt Bundeshaus Nord bildet die letzte Etappe der Sanierung des Bundeshauses: Sie umfasst die Sanierung der Gebäudehülle und der Innenräume, die Erneuerung der haus- und sicherheitstechnischen Anlagen sowie die Bereinigung der Raumstruktur. Zusätzlich sollen die Zivilschutzräume im zweiten und dritten Untergeschoss zu Sitzungs- und Lagerräume umfunktioniert werden.
 
Bei der letzten Etappe der Gesamtsanierung und der Erweiterung des Landesmuseums wird die Haus-, Energie- und Sicherheitstechnik im West-, im Ost- und im Hofflügel instand gesetzt und modernisiert. Ebenfalls dazu gehören Umgebungsarbeiten im Bereich der Sihl. Des weiteren müssen Umzüge, Provisorien, Restaurierungen, Konservierungen und die Ausstattung finanziert werden. Sind alle diese Arbeiten abgeschlossen, soll das Musuem 2019 wieder eröffnet werden.
 
Der zivile Zoll und das Grenzwachkorps an der Simplon-Achse verteilen sich heute auf unterschiedliche Standorte, deren Kapazitätsgrenzen laut Bundesrat wegen des zunehmenden grenzüberschreitenden Handels und des privaten Personenverkehrs längst erreicht sind. Mit einer neuen Zollanlage in Brig-Glis soll die Situation entschärft werden. Gleichzeitig soll sie die verschiedenen Organisationseinheiten auf einen Standort konzentrieren.
 
Des Weiteren geht es um diverse für Bauvorhaben im Zusammenhang mit dem Immobilienportfolio des Bundesamts für Bauten und Logistik, die weniger als zehn Millionen Franken kosten.

Verpflichtungskredit Zumiete MeteoSchweiz

Zusätzlich zu den 348 Millionen Franken beantragte der Bundesrat einen Verpflichungskredit von 30 Millionen. Er kommt der Reorganisation von MeteoSchweiz zugute: Die bisher auf drei Standorte verteilten Organisationseinheiten sollen neu an einem zugemieteten Standort zentralisiert werden. (mai)