33 Ausweichstellen für die Bürgenstockstrasse

33 Ausweichstellen für die Bürgenstockstrasse

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Die Strasse auf den Bürgenstock im Kanton Nidwalden kann ausgebaut werden. Damit die Route ihren Bergstrassencharakter behält, wird aber auf einen Vollausbau verzichtet. Der Landrat hat heute Mittwoch dem Plan der Regierung zugestimmt, 33 Ausweichstellen einzurichten.

Mit der Eröffnung des neuen Tourismusresorts Mitte 2017 dürfte die Anzahl Fahrten pro Tag auf der Strasse zwischen Stansstad und dem Bürgenstock um 500 auf 3600 zunehmen. Da man von einem erfolgreichen Resort ausgehe, dürfte es nicht nur mehr Verkehr auf den Bürgenstock geben, sondern auch mehr Verkehr mit grösseren Fahrzeugen, sagte Baudirektor Hans Wicki. Es sei unausweichlich, Ausweichstellen zu errichten.

Der Charakter der Strasse als Bergstrasse soll erhalten bleiben. Die Breite der Strasse bleibe unverändert, sagte Wicki. Busse sollten aber kreuzen können. Lange Rückwärtsfahrten sollen verhindert werden. Geplant sind 33 Ausweichstellen, die in Sichtdistanz voneinander entfernt sind. Es sei keine Luxuslösung, sagte Wicki.

Die Kosten belaufen sich auf 4,15 Millionen Franken. Dem entsprechenden Objektkredit stimmte der Rat einstimmig zu. Zu den Massnahmen gehören auch der Ersatz von Bepflanzungen, Felssicherungen und die Verbesserung für die Fussgänger.

Im Landrat kritisiert wurde teilweise die lange Planung und dass für die Strasse Tempo 80 gilt. Lilian Lauterburg (FDP) sagte, für die Gäste des Resorts sei die Fahrt auf der Bergstrasse ein Erlebnis. (sda)