30 Millionen für Erdbebensicherheit

30 Millionen für Erdbebensicherheit

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Teaserbild-Quelle: Juri Weiss
Der Spiegelhof in Basel soll in Zukunft Erdbeben standhalten können. Dafür muss das Verwaltungsgebäude für viel Geld umgebaut werden. Für das Vorprojekt beantragt die Basler Regierung dem Grossen Rat einen Planungskredit von 700 000 Franken. Die gesamte Sanierung wird mit Kosten von 30 Millionen Franken veranschlagt.
 
Juri Weiss
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Im Spiegelhof sind unter anderem die Einsatzzentralen der Kantonspolizei und der kantonalen Krisenorganisation untergebracht.
 
Das Verwaltungsgebäude Spiegelhof beherbergt unter anderem die Einsatzzentralen der Kantonspolizei und der kantonalen Krisenorganisation. Geht es nach dem Willen der Basler Regierung, soll es deshalb für 30 Millionen erdbebensicher gemacht werden und künftig den Normen für sogenannte Lifeline-Gebäude entsprechen, welche lebenswichtige Infrastrukturfunktionen erfüllen.
 
Die Umbau- und Instandsetzungsarbeiten sollen 2014 in Angriff genommen werden. Dabei sollen auch die Einsatzzentrale und die Verkehrsleitzentrale der Basler Polizei örtlich zusammengeführt und auf einen zeitgemässen Stand gebracht werden.
 
Der Spiegelhof-Komplex wurde ursprünglich für das Polizeidepartement des Kantons Basel-Stadt konzipiert und von der Polizei belegt. In den 50er-Jahren wurde das damals dreigeschossige Gebäude entlang der Spiegelgasse um ein viertes Geschoss ergänzt und seither im Verlauf der Jahre immer wieder entsprechend den veränderten Ansprüchen der Nutzer angepasst und in Teilen umgebaut. Das Gebäude an der Spiegelgasse 6 bis 12 ist unterdessen auch der Hauptsitz des Justiz- und Sicherheitsdepartements. (sda/mrm)