283 neue Wohnungen für Dübendorf

283 neue Wohnungen für Dübendorf

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Teaserbild-Quelle: Visualisierung zvg

Direkt beim Bahnhof Stettbach in Dübendorf sind zwei Baukörper mit fast 300 Wohnungen geplant. Der Stadtrat hat kürzlich den privaten Gestaltungsplan sowie die Baurechtsverträge für das Grundstück zuhanden des Gemeinderats verabschiedet.

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Visualisierung zvg
Das Siegerprojekt „Bonnie and Clyde“

Zwischen dem Bahnhof Stettbach und dem neu entstehenden städtischen Quartier Hochbord in Dübendorf soll das 17‘333 Quadratmeter grosse Grundstück „Hoffnig“ überbaut werden. Die Senn Resources AG und die Immobilien-Anlagestiftung Turidomus fungieren als Baurechtsnehmer. Die entsprechenden Verträge sowie der nötige private Gestaltungsplan ist vom Stadtrat verabschiedet worden. Nun wird Dübendorfs Gemeinderat noch darüber befinden.

Geplant sind zwei Baukörper. Die Setzung orientiert sich dabei an den übergeordneten Strukturen mit Bahneinschnitt und Zürichstrasse. „Die Häuser werden einen wichtigen Abschnitt der Silhouette der Stadtkante darstellen und bilden einen adäquaten Auftakt ins Quartier Hochbord“, heisst es in einer Mitteilung der Stadt. Gebäude 1 ist ein Langhaus. Es wird um einen ruhigen Hof angelegt und bietet Platz für 178 Wohnungen zwischen 2,5 und 4,5 Zimmern. Gebäude 2, das Punkthaus, wird für 105 Wohnungen mit loftartigen Grundrissen konzipiert. Weil das Grundstück direkt am Bahnhof liegt, sind auch über 10‘000 Quadratmeter Verkaufs-, Gastronomie-, Gewerbe- und Dienstleistungsflächen eingeplant. Die Wegführung zwischen den Häusern soll die Passantenströme bündeln und eine attraktive räumliche Anknüpfung des Bahnhofs ins Quartier schaffen.

Das Projekt stammt aus der Feder von Michael Meier und Marius Hug Architekten in Zusammenarbeit mit Studio Vulkan Landschaftsarchitektur und trägt den Namen „Bonnie and Clyde“. Es war vorletztes Jahr als Sieger aus einem einstufigen, anonymen Studienauftrag in Konkurrenz mit zehn eingeladenen Architekturbüros hervorgegangen. Letztes Jahr wurde es zum Vorprojekt weiterentwickelt und diente als Richtprojekt für den nun verabschiedeten privaten Gestaltungsplan. (pd/mt)