250 gemeinnützige Wohnungen für Zürich-Altstetten

250 gemeinnützige Wohnungen für Zürich-Altstetten

Gefäss: 
Teaserbild-Quelle: Visualisierungen zvg

In Zürich-Altstetten sollen 250 gemeinnützige Wohnungen gebaut werden. Den Architekturwettbewerb haben Gut&Schoep Architekten GmbH und Neuland ArchitekturLandschaft GmbH aus Zürich mit ihrem Projekt "Mira" gewonnen.

Die Stadt hatte das 10'000 Quadratmeter grosse Areal Letzibach D im Jahr 2014 von den SBB gekauft. Auf der Nordseite schliesst sich das offene Gleisfeld an, auf der Südseite liegt die stark befahrene Hohlstrasse. Um die gewünschte Dichte zu erreichen, waren Hochhauslösungen nötig. "Mira" vereint in einem zusammenhängenden Baukörper rund 50 Wohnungen der Stiftung Wohnungen für kinderreiche Familien und 87 Wohnungen der Liegenschaftenverwaltung der Stadt Zürich, wie das Hochbaudepartement in einem Communiqué schreibt. In einem rund 60 Meter hohen Hochhausturm, der den Abschluss bildet, befinden sich 110 Wohnungen für ältere Menschen von der Stiftung Alterswohnungen Stadt Zürich. Hauptsächlich in den Erdgeschossen sind auf rund 1500 Quadratmetern Zusatznutzungen für Gewerbe, Büros, Ateliers, Café, Kindergarten und Kindertagesstätte vorgesehen.

Die Stadt rechnet mit Erstellungskosten von 105 Millionen Franken. Der Bau der Wohnsiedlungen, deren Wohnungen nach dem Prinzip der Kostenmiete vermietet werden, wird durch Mieteinnahmen finanziert. Ein Drittel der städtischen Wohnungen und die Mehrheit der Wohnungen für die beiden Stiftungen werden gemäss den kantonalen Richtlinien der Wohnbauförderung subventioniert.

Der Gemeinderat entscheidet voraussichtlich 2017 über den Objektkredit, die Volksabstimmung soll 2018 erfolgen. Fertiggestellt wird die Siedlung dann 2021. (sda)