213 Millionen Franken für Bauvorhaben

213 Millionen Franken für Bauvorhaben

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Der Bundesrat beantragt dem Parlament im laufenden Jahr einen Gesamtkredit von 213 Millionen Franken für zivile Bundesbauten. Damit soll unter anderem der Umbau der Botschaft in Moskau sowie der Anlagen des Sportzentrums in Tenero TI finanziert werden.
 
Der Kredit für den Um- und Neubau der Kanzlei und der Residenz der Schweizer Botschaft in Moskau war schon in der Botschaft 2009 über die zivilen Bundesbauten enthalten gewesen. Der Nationalrat stellte ihn allerdings letzten September zurück. Der Grund: Kritiker hatten moniert, dass zu luxuriös geplant worden sei. Darauf liess der Bund die Kosten neu berechnen. Dank der Prüfung kann der Kredit nun um 200'000 Franken auf 39,3 Millionen Franken gesenkt werden. Das Projekt sieht vor, alle Dienststellen der Botschaft sowie die Residenz an einem einzigen Standort anzusiedeln. Dazu wird das historische Stadthaus aus dem 19. Jahrhundert, in dem die repräsentativen Empfangsräume der Botschaft untergebracht sind, um einen U-förmigen Neubau für die Kanzlei erweitert. Grund für das Projekt ist vor allem der gestiegene Platzbedarf in einer der wichtigsten Auslandvertretungen der Schweiz. In den um- und neugebauten Häusern soll es 100 Arbeitsplätze geben, darunter auch die des Swiss Business Hub und des Konsulats.
 
Der zweite grössere Kredit betrifft das Centro Sportivo in Tenero (CST), dem neben Magglingen zweiten Hauptstandort des Bundesamts für Sport (BASPO). Hier sollen für 23,7 Millionen Franken die Unterkünfte sowie die Verpflegungs- und Sanitärbereiche komplett saniert und heutigen Anforderungen an Hygiene und Betrieb angepasst werden. Vorgesehen sind Ersatzbauten für den Zeltplatz mit seinen 600 Übernachtungsplätzen und neue Sportanlagen.
 
Die restlichen 150 Millionen Franken des Gesamtkredits werden für Bauvorhaben eingesetzt, die weniger als 10 Millionen kosten. (sda)