1,5 Milliarden für die Neat

1,5 Milliarden für die Neat

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Der Bundesrat hat die Neat-Verpflichtungskredite um rund 1,5 Milliarden Franken erhöht. Damit wird ein Teil der aufgelaufenen Teuerung und der Mehrwertsteuer für die Achsen Gotthard und Lötschberg sowie für Streckenausbauten auf der Lötschberg-Achse abgegolten. Die Endkosten der Neat bleiben laut dem Uvek unverändert.
 
Mit der Erhöhung der Verpflichtungskredite werden Teuerung und Mehrwertsteuer finanzierungsseitig abgedeckt. An den realen Baukosten und den bisher kommunizierten Gesamtkosten ändert laut dem Medienmitteilung des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation aber sich nichts: Die Neat wird insgesamt rund 18,7 Milliarden Franken (Preisstand 1998 exklusive Teuerung, Bauzinsen und Mehrwertsteuer) kosten und damit den vom Parlament bewilligten Gesamtkredit von 19,1 Milliarden nicht ganz ausschöpfen. Berücksichtige man Teuerung, Bauzinsen und Mehrwertsteuer, beliefen sich die Neat-Gesamtkosten unverändert auf rund 24 Milliarden Franken, heisst es in der Medienmitteilung. Die vom Bundesrat beschlossenen Krediterhöhungen werden durch den FinöV-Fonds finanziert.
 
Der Bundesrat erhöhte den Verpflichtungskredit für die Achse Gotthard um total 1‘373 Millionen und für die Achse Lötschberg um 84 Millionen Franken. Der Verpflichtungskredit „Streckenausbauten übriges Netz, Achse Lötschberg“ wird um 32 Millionen Franken hinauf gesetzt, namentlich für Streckenausbauten zwischen Bern und Thun sowie zwischen St. German und Brig. Der Bundesrat bewirtschaftet den Neat-Gesamtkredit im Rahmen der Aufsicht über das Neat-Projekt. (mai/mgt)