126 Millionen für Logistikinfrastruktur der Armee

126 Millionen für Logistikinfrastruktur der Armee

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Der Bundesrat hat die Immobilienbotschaft VBS 2010 verabschiedet. Sie umfasst eine Gesamtsumme von 398 Millionen Franken. Den Schwerpunkt bilden die Investitionen in die Logistik-Infrastruktur der Armee mit rund 126 Millionen Franken. Die restlichen Kredite sind für verschiedene Bedarfsträger innerhalb des VBS vorgesehen.
 
Mit der Immobilienbotschaft des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) für das laufende Jahr werden zehn neue Verpflichtungskredite von insgesamt 398 Millionen Franken beantragt. Alle Vorhaben unterliegen dem militärischen Plangenehmigungsverfahren, welches im Rahmen der öffentlichen Auflage sicherstellt, dass den Interessen von Raum und Umwelt, der Kantone und Gemeinden sowie der direkt Betroffenen Rechnung getragen wird. Schwergewichtig wird mit der Immobilienbotschaft 2010 in die Logistik-Infrastruktur der Armee investiert. Rund 126 Millionen Franken werden für die zweite Etappe bei den Logistik- und Infrastrukturcentern in Othmarsingen AG und Grolley FR sowie für die erste Etappe des Logistik-Centers auf dem Monte Ceneri TI benötigt.
 

Anpassung der Ausbildungsinfrastruktur

Weitere rund 136 Millionen Franken entfallen auf bauliche Anpassungen an der Ausbildungs-Infrastruktur sowie der Einsatz-Infrastruktur für die Luftwaffe. Es handelt sich dabei um Vorhaben, wie der Sanierung und Anpassung der Kaserne in Herisau-Gossau AR/SG, der Modernisierung des Übungsdorfs für die Rettungstruppen auf dem Waffenplatz in Wangen an der Aare BE, der Erweiterung der Flugzeugboxen für den F/A-18 auf dem Flugplatz in Payerne VD, der Gesamtsanierung der Kasernen auf dem Waffenplatz in Bière VD sowie der Sanierung und dem Neubau von Flugzeughallen und dem Neubau einer Truppenunterkunft auf dem Flugplatz in Alpnach OW. In Form eines Rahmenkredits werden weitere 136 Millionen Franken für verschiedene Bedarfsträger im VBS beantragt.
 
Mit der Immobilienbotschaft VBS 2010 werden Bauvorhaben in der deutschen, französischen und italienischen Schweiz realisiert. Durchschnittlich werden dadurch zirka 1100 Personen während zwei Jahren beschäftigt sein. Die Immobilienplanung des VBS basiert auf dem Stationierungskonzept der Armee, dem Masterplan Streitkräfte- und Unternehmensentwicklung und der Immobilienstrategie VBS. Die Bauvorhaben dienen der Verbesserung oder Erneuerung bestehender Infrastrukturen oder dem Bau von neuer Infrastruktur. Das Immobilienportfolio des VBS wird auf den Bedarf der Schweizer Armee ausgerichtet und entspricht ausgewiesenen und überprüften Bedürfnissen. (pd)