117 Minergie-A-Wohnungen in Winterthur

117 Minergie-A-Wohnungen in Winterthur

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Teaserbild-Quelle: zvg
Der Investorenwettbewerb zur Überbauung des Winterthurer Zeughausareals ist entschieden: Es werden fünf Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 117 Minergie-A-Wohnungen gebaut. Für die Architektur zeichnen die Ernst Niklaus Fausch Architekten verantwortlich.
 
 
Weil das Zeughausareal gut erschlossen und wegen seiner Nähe zum Stadtzentrum sowie zu Naherholungsgebieten für eine Wohnüberbauung ideal gelegen ist, will der Stadtrat dort eines seiner wohnpolitischen Ziele umsetzen und Wohnraum für gehobene Ansprüche schaffen. Gleichzeitig soll die Quartierbevölkerung von dem Projekt profitieren: Die Käuferschaft wird verpflichtet, den öffentlichen Raum samt Spazierweg entlang des nahegelegenen Mattenbachs aufzuwerten und den Steglitobelbach zu renaturieren.
 
Die Eigentümerinnen des Areals – die Stadt Winterthur und die Armasuisse – führten dazu einen zweistufigen Investorenwettbewerb durch, aus dem schliesslich das Projekt „Henri et Jeanne“ des Teams der Specogna Immobilien als Investor, der Ernst Niklaus Fausch Architekten und des Landschaftsarchitekten Lorenz Eugster als Sieger hervorging. Ihr Vorschlag punktete mit der „geschickten Fortschreibung und Umformulierung des Zeughausareals“. Zudem antworteten die drei- bis viergeschossigen Volumen „erfolgreich auf die gedrungenen Zeughäuser“, teilt die Sadt mit. Des Weiteren überzeugte das Projekt. mit einer grosszügigen Eingangsituation sowie mit gut nutzbaren, vielfältigen und „innenräumlich interessanten“ Wohnungsgrundrissen.
 
Schon heute wird das Quartier Zeughaus-Teuchelweiher sehr unterschiedlich genutzt: für Bildung, öffentliche Infrastruktur, Kultur, Wohnen sowie Gewerbe und Dienstleistungen. Das Zeughausareal habe innerhalb des Quartiers eine hohe Bedeutung, schreibt die Stadt. So sollen die im nördlichen Teil gelegenen, denkmalgeschützten Zeughäuser kulturelle und gewerbliche Aktivitäten sowie Dienstleistungen mit Quartierbezug bieten, oder noch entsprechend umgenutzt werden. Auf dem südlichen Arealteil will man Wohnraum schaffen. Sind diese Pläne dereinst vollständig umgesetzt, erhofft man sich bei der Stadt davon ein lebendiges, durchmischtes Areal mit öffentlichem Charakter, das das Quartier Zeughaus-Teuchelweiher wird und bereits bestehende Nutzungen ergänzt. (mai/mgt)