Neubau Fachhochschulareal: Campus beim Weiher

Teaserbild-Quelle: Wulf Architekten / Studio PEZ, Aron Lorincz Ateliers

Die Standorte der Berner Fachhochschule (BFH) sollen konzentriert werden. In Biel geschieht dies bereits. Nun ist die Stadt Bern an der Reihe. Ein neuer Campus wird zugleich ein Meilenstein für die zukünftige Entwicklung des Gebiets Weyermannshaus Ost. Den Projektwettbewerb konnten die Wulf Architekten GmbH aus Stuttgart und das Studio PEZ aus Basel für sich entscheiden.

Bern-Weyermannshaus ist den meisten als Autobahnverzweigung bekannt: Von der A1 St. Margrethen-Genf, die dem Südrand des Bremgartenwalds entlang führt, kann man hier auf die A12 nach Freiburg und Vevey abbiegen. Man fährt dann über den rund einen Kilometer langen Weyermannshaus-Viadukt. Dieser überquert eine Senke zwischen dem Bremgarten- und dem Könizbergwald. Weyermannshaus ist der Name eines einstigen Gutshofs, der den nördlichen Teil dieser Senke bezeichnet. Der Namensteil «Weyer» weist auf drei historische Weiher hin, die einst der Fischzucht dienten und mit Berns Stadtbach verbunden waren. Einer von ihnen wurde ab dem frühen 20. Jahrhundert zu einer öffentlichen Badeanstalt ausgebaut. Sie liegt unmittelbar westlich des Viadukts.

Für Bern war das Gebiet zwischen den beiden Wäldern lange eine Vorzone, durch die man sich von Westen her der Stadt näherte. An ihren Rändern verliefen zwei Hauptstrassen, zwischen diesen beiden die Eisenbahn-Hauptlinie quer durch die Schweiz. Es folgten der Güterbahnhof und die Trassen zweier Regionalbahnlinien, die sich am Ende seines Gleisfelds verzweigen. Mit der Eingemeindung des weiter westlich liegenden Dorfes Bümpliz im Jahr 1919 wurde das  von diversen Verkehrssträngen unterteilte Gebiet Weyermannshaus zu einer Zwischenzone, die von Industrie- und Gewerbebauten geprägt ist, mit dem Weiher, einem Hallenbad und einer Kunsteisbahn als «Oase». 

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