Merkurplatz in Winterthur erhält nach Ostern «Urban Forest»

Teaserbild-Quelle: zvg

Trotz der Corona-Krise will die Stadt Winterthur wenn immer möglich Bauarbeiten durchführen. Nach Ostern soll nun die Neugestaltung des Merkurplatzes erfolgen. Dieser soll unter anderem neu einen kleinen «Urban Forest» erhalten.

Visualisierung Neugestaltung von Merkurplatz in Winterthur
Quelle: 
zvg

Im Rahmen der Neugestaltung des Merkurplatzes in Winterthur soll unter anderem ein «Urban Forest» entstehen. 

Passanten auf dem Merkurplatz sollen sich künftig in einem kleinen «Urban Forest» aufhalten. Dies in Form von Pflanzbehältern mit einheimischen Bäumen, Sträuchern und Stauden, die die heutigen runden Beton-Sitztröge vor Ort ersetzen. Auch eine Pop-up-Möblierung mit grossen Sitzbalken aus Winterthurer Käferholz sowie eine moderne Lichtinstallation gehört zum Projekt der Neugestaltung des Merkurplatzes.

Bauarbeiten starten nach Ostern

Mit den Massnahmen soll der Platz neu belebt und an die heutigen Bedürfnisse nach mobiler Verpflegung und mehr «urbanem Grün» angepasst werden, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Dazu gehöre auch, dass die Taverne zum Kreuz ihre Terrasse öffnet und ein Take-Away anbietet. Die drei Verpflegungsstände werden entlang der Fassade des «Einkaufszentrums am Stadtgarten» aufgereiht.

Die Umgebungsarbeiten sind auf die geplante Sanierung des Stadtgartens abgestimmt und werden gemäss Mitteilung nach Ostern umgesetzt. Die Arbeiten dauern rund vier Wochen. Die bestehenden Beton-Sitztröge werden dabei vollständig rückgebaut, ein Teil des Asphalts wird entfernt und die Fläche wird eingekiest. Rund um den Platz werden ausserdem zusätzliche Veloabstellplätze geschaffen.

Berücksichtigung regionaler Firmen

Nicht von den Arbeiten tangiert seien das Stadtspielwerk sowie der Musikpavillon. Die Finanzierung des Projekts wird zur Hälfte von den Liegenschaftseigentümern der «Taverne zum Kreuz» und des «Einkaufszentrums am Stadtgarten» getragen. Die andere Hälfte der Kosten übernimmt die Stadt Winterthur. Für die Bauarbeiten und die Lieferung von Pflanzen und Materialien würden Firmen aus der Region berücksichtigt. (mgt/pb)