Kleine Emme und Ron: Mehr Hochwasserschutz

Teaserbild-Quelle: Simon Koopmann, eigenes Werk, CC BY-SA 2.0 de
Kleine Emme und Ron: Mehr Hochwasserschutz

Ein Revitalisierungsprojekt und mehr Hochwasserschutz an der Kleinen Emme und der Ron: Der Luzerner Kantonsrat hat 35 Millionen Franken für zwei entsprechende Projekte ohne Gegenstimme genehmigt.

Kleine Emme, mit Nagelfluhgestein. (Schmuckbild)
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Simon Koopmann, eigenes Werk, CC BY-SA 2.0 de

Beim Chalchloch hat sich die Kleine Emme einen Weg durch Jahrmillionelte Nagelfluhschichten gegraben. (Schmuckbild)

Der Kredit für das Hochwasserschutzprojekt an der Kleinen Emme betrifft einen Abschnitt in Luzern, im Stadtteil Littau in der Emmenweid, wo der Fluss stark kanalisiert ist. Es handelt sich um ein Teilprojekt des sich auf über 23 Kilometer erstreckenden Hochwasserschutzes an der Kleinen Emme.

Für das Projekt wird mit Kosten von 13,2 Millionen Franken gerechnet, netto wird der Kanton 7,3 Millionen Franken zu

Naturnahe Ufergestaltung an der Ron

Beim Projekt an der Ron in Buchrain, Ebikon, Dierikon und Root geht es um Hochwasserschutz und eine Revitalisierung: Die Ron fliesst vom Rotsee in die Reuss, in den Jahren 2005 und 2007 hatte ihr Hochwasser Überflutungen zur Folge. Um solche Gefahren einzudämmen, ist auf einer Länge 4,9 Kilometern eine Gerinneaufweitung geplant. Auf diese Weise lässt sich zwar weitgehend auf den Bau neuer Dämme und Mauern verzichten und eine naturnahe Ufergestaltung ermöglichen. Dafür müssen aber wegen des breiteren Gewässerlaufs Brücken erneuert werden.

Das Projekt kostet total 22 Millionen Franken. Netto dürfte das Vorhaben den Kanton nur 7,8 Millionen Franken kosten. (mai/sda)