Elisabethenstrasse: Grösstes Tramdepot in Zürich umgebaut

Teaserbild-Quelle: Stadt Zürich, Baugeschichtliches Archiv

Das Tramdepot Elisabethenstrasse in der Stadt Zürich sticht vor allem durch seine 250 Meter lange gläserne Silhouette ins Auge. In den letzten drei Jahren wurde der Bau aus den 1940er-Jahren saniert. Seit der Erstellung des grössten Zürcher Tramdepots vor rund 70 Jahren war dies die erste umfassende Erneuerung. 

Die städtischen Energieziele, neue gesetzliche Rahmenbedingungen, die betrieblichen Anforderungen sowie denkmalpflegerischen Aspekte seien unter einen Hut gebracht worden, schreibt die Stadt.

Die langgezogene Depothalle gehört laut der Stadt zu den grössten und eindrücklichsten Eisenkonstruktionen Zürichs. Durch die sorgfältige Sanierung mit der vorhandenen Originalsubstanz habe diese Zeugenschaft und Eleganz erhalten werden können. Zur Verbesserung der Energiebilanz wurden das Dach des Tramdepots isoliert und die grosse Tramhalle mit einer zweiten inneren Hülle aus Standard-Pfosten-Riegel-Elementen versehen.

Die Wärmeerzeugung erfolgt neu über die ökologisch günstigere Lösung einer Grundwasserwärmepumpe, wie die Stadt mitteilt. Auf dem Dach wurden anstelle der Beton­dachelemente rund 1600 Photovoltaik-Elemente installiert. Diese können künftig 65 Prozent des Energiebedarfs des Tramdepots abdecken. Die Erstellungskosten beliefen sich auf rund 32 Millionen Franken. Die finanziellen Vorgaben konnten damit eingehalten werden. (sda/bb)

Historische Aufnahmen des Tramdepots: