Bund verlängert Mitwirkung zu Mitholz-Sanierung wegen Virus

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Wegen des Corona-Virus verlängert der Bund die Mitwirkung zum Gesamtkonzept für die Sanierung des ehemaligen Munitionslagers Mitholz im Kanton Bern. Statt bis Ende März können sich die Einwohner und Behörden bis Ende Mai zum Konzept äussern.

Felsabrissstelle beim unterirdischen Munitionslager in Mitholz
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Google Maps, Bearbeitung: Redaktion

Das unterirdische Munitionslager in Mitholz wurde 1947 bei einer Explosion verschüttet, die Felsabrissstelle ist noch heute zu sehen.

In Zeiten des Corona-Virus sei die Meinungsbildung zum Konzept nicht gewährleistet, schreibt das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerung und Sport (VBS) in einer Mitteilung vom Mittwoch. Beispielsweise sei eine Sprechstunde, welche für die lokale Bevölkerung geplant war, abgesagt worden.

Zudem sei der soziale Austausch sehr eingeschränkt. Die Sprechstunde soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Weiterhin vorgesehen ist, dass sich der Bundesrat noch im laufenden Jahr mit dem weiteren Vorgehen befasst.

Das riesige unterirdische Munitionslager der Armee in Mitholz wurde 1947 bei einer Explosion verschüttet. Ende Februar stellte das VBS der lokalen Bevölkerung das Gesamtkonzept vor. Dabei gab es bekannt, eine vollständige Räumung des Munitionslagers werde wohl bedeuten, dass Mitholzerinnen und Mitholzer während rund zehn Jahren ihr Dorf verlassen müssten. (sda)