Badegäste sollen sich zu Marzili-Sanierung äussern

Teaserbild-Quelle: Andreas Praefcke wikimedia CC BY 3.0

Das Freibad Marzili in Bern muss in den kommenden Jahren umfassend saniert werden. Vor der Erarbeitung des konkreten Projekts soll die Bevölkerung sagen, wie das legendäre Bad künftig aussehen soll. Die Stadt startet dazu einen Partizipationsprozess. 

Blick auf das heutige Marilibad an der Aare.
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Andreas Praefcke wikimedia CC BY 3.0

Blick auf das heutige Marilibad an der Aare.

Vor Ort und online wird eine Umfrage durchgeführt, wie die Präsidialdirektion am Montag mitteilte. Grund: Grosse Teile des Bades müssen erneuert werden, die letzte Gesamtsanierung ist fast 50 Jahre her.

Der Stadtrat genehmigte im Frühling einen Projektierungskredit von 5,2 Millionen Franken. Nun will die Stadt Bern von den Nutzern wissen, was sie genau erwarten. Denn sie möchte das Bad so gut wie möglich auf die Bedürfnisse der Besucher ausrichten.

An zwei Tagen wird während je vier Stunden eine Umfrage unter den Badegästen durchgeführt. Parallel dazu werden Fachleute an einem Info-Stand Fragen zum Projekt beantworten. Die Umfrage kann auch online ausgefüllt werden. Die Resultate helfen den Verantwortlichen, um die Themen eines Workshops am 12. August festzulegen.

Sanierungsbedürftig sind insbesondere das Betriebs- und Gastronomiegebäude, die Sanitär- und Garderobenanlagen sowie die Schwimmbecken. 2022 soll den Stimmberechtigten ein Baukredit für die Gesamtsanierung unterbreitet werden.

Die Bauarbeiten sollen 2023 beginnen. Damit nur Teile der Gesamtanlage gesperrt werden müssen, sollen die Arbeit möglichst etappenweise und ausserhalb der Badesaison ausgeführt werden. (sda/pb)

Zur Umfrage: www.bern.ch/zukunft-marzili