Agropolis, unsere riesengrosse Farm

Teaserbild-Quelle: Valode & Pistre Architectesatlav AJN
Unsere riesengrosse Farm

Die Zukunft der Landwirtschaft liegt in der Stadt. Das legt das Projekt Agropolis des gleichnamigen «Urban Farming»-Unternehmens nahe. Zurzeit werden auf den Dächern des Pariser Messegeländes «Paris Expo Porte de Versailles» Anbauflächen von insgesamt 140‘000 Quadratmetern angelegt.

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Valode & Pistre Architectesatlav AJN

Was gedeiht auch gleich Essen: Auch ein Restaurant gehört zum Projekt.

Im kommenden Frühling soll das grösste «Urban Farming»-Projekt Europas in Betrieb gehen. Ab dann will man hier jeden Tag bis zu tausend Kilogramm Obst- und Gemüse ernten.

«Wir setzen weder Pestizide noch Chemikalien ein, die Farm wird eine Oase der Biodiversität», sagte Agropolis-Gründer Pascal Hardy gegenüber der britischen Tageszeitung «Guardian». Allerdings gedeihen Erdbeere, Tomate und Co. dereinst nicht in Beeten, sondern mit Hilfe Hydrokultur. Läuft alles nach Plan profitieren neben den Menschen auch Fauna und Flora der Stadt: Für mehr Biodiversität sind zwischen den Anbaugebieten Blumenwiesen vorgesehen. Zudem will man den Anwohnern kleine Flächen zur Verfügung stellen, auf denen sie selbst Essbares anpflanzen können.

Agropolis soll nicht das einzige seiner Art bleiben. Die Behörden wollen städtische Landwirtschaft fördern: Bis nächstes Jahr soll in der Stadt insgesamt 100 Hektaren beackert werden. (mai)