30 Millionen für Monbijoustrasse-Sanierung in Bern

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Die Stadt Bern will in den Jahren 2020 und 2021 die Monbijoustrasse umfassend erneuern. Grund: Die Tramgeleise auf einem Teil der Strasse haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Zudem hat die Stadt Mängel bei der Verkehrssicherheit ausgemacht.

So soll die Strasse nach der Sanierung aussehen.
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So soll die Strasse nach der Sanierung aussehen.

Laut dem Berner Gemeinderat ist heute beispielsweise bei der Tramhaltestelle Wander der Strassenraum ziemlich eng. Der teilweise geringe Abstand zwischen parkierten Autos und Schienen gefährdet die Velofahrer. Zudem ist diese Haltestelle nicht hindernisfrei.

Die Gesamtkosten für die Sanierung der Monbijoustrasse betragen 29,68 Millionen Franken. Der städtische Anteil beläuft sich auf 18,82 Millionen: 13,59 Millionen Franken entfallen auf die Sanierung der Abwasserleitungen und werden der gebührenfinanzierten Sonderrechnung Stadtentwässerung belastet.

Die Realisierung erfolgt in zwei Etappen. Bis Ende 2020 werden die Kanalisationsleitungen und die Hausanschlüsse saniert. Der Trambetrieb kann in dieser Zeit auf der ganzen Strecke aufrechterhalten werden – ausser während gewisser Bauinstallationsarbeiten, die in den Frühlings- und Sommerferien stattfinden. Die zweite Bauetappe beginnt voraussichtlich im Februar 2021 und dauert rund zehn Monate. Während der gesamten zweiten Bauetappe muss der öffentliche und private Verkehr umgeleitet werden. (sda/bb)