Zoo Zürich: Eine Savanne im Bau

Giraffen und Nashörner sollen 2020 nebst anderen Bewohnern in der neuen Lewa-Savanne im Zoo Zürich einziehen. Die Arbeiten für die vier Hektar grosse Anlage laufen auf Hochtouren: Die Landschaft ist weitgehend fertig gestaltet, bei grösseren Gebäuden steht noch der Innenausbau an. 

Auf der Grossbaustelle neben dem Elefantenpark «Kaeng Krachan» herrscht Hochbetrieb: Die afrikanische Lewa-Savanne nimmt Gestalt an. Mit über 40 000 Quadratmetern ist die neue Savannenlandschaft flächenmässig die grösste Anlage des Zoo Zürich. Ihre Eröffnung ist auf Ostern 2020 angesetzt. Sie entsteht im Rahmen des um 1991 definierten Zoo-Masterplans, und stellt nach dem MasoalaRegenwald sowie dem vor rund fünf Jahren fertiggestellten Elefantenpark, das dritte Schlüsselprojekt dar.

Mit der neuen Anlage werden auch nach über sechzig Jahren die Giraffen auf den Zürichberg zurückkehren. Die Beschaffung der Tiere ist bereits eingeleitet. Kontakte zu verschiedenen Koordinatoren von Zuchtprogrammen und Kollegen von anderen Tiergärten seien geknüpft, wie der Zoo im März im Rahmen einer Medienorientierung mitteilte. In die Savanne werden neben den stark bedrohten Breitmaulnashörnern und Grevyzebras auch Säbelantilopen, Strausse, Helmperlhühner, Impalas und Netzgiraffen einziehen. Zusätzlich zum Highlight der Anlage, der offenen Savannenlandschaft, wird es noch weitere Tierarten in separaten Nebenanlagen geben. Dazu gehören nach Plänen des Zoos Dahomeyrinder, Erdmännchen, Graupapageien, Nacktmulle, Stachelschweine und Tüpfelhyänen.

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