Schweizer Lichtmarkt: LED setzt sich durch

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LED setzt sich durch

Der Anteil der LED-Leuchtmittel am Schweizer Lichtmarkt stieg 2018 rund 42 Prozent. Damit hat er sich gegenüber dem Vorjahr um über 14 Prozent erhöht. Dies zeigt eine im Auftrag des Bundesamts für Energie erstellte Analyse des Lichtmarkts für das Jahr 2018.  

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Erlreuchten auch bald wieder weihnachtlich dekorierte Gärten und Wohunungen.

Die Analyse für basiert auf den Angaben von 154 Akteuren auf dem Schweizer Lichtmarkt, das heisst von 63 Herstellern, 73 Grosshändlern und 18 Detailhändlern. Ihr Umsatz betrug insgesamt rund 846 Millionen Franken, davon entfallen 76 Millionen auf Leuchtmittel und 769 Millionen auf Leuchten. In Stückzahlen gerechnet, belief sich der Absatz gesamthaft auf 35,3 Millionen Einheiten (25,9 Mio. Leuchtmittel und 9,1 Mio. Leuchten).

Verschärfte Anforderungen an Energieeffizienz

Die LED-Leuchtmittel haben laut BFE einen massiven Zuwachs verzeichnet, sie steigerten ihren Marktanteil um 14,5 Prozentpunkte. Sie haben sich damit in der Schweiz als wichtigster Leuchtmitteltyp durchgesetzt. Wie das BFE weiter mitgeteilt haben dazu die verschärften Effizienzanforderungen an Lampen beigetragen. - Die Anforderungen sind in der Verordnung über die Anforderungen an die Energieeffizienz serienmässig hergestellter Anlagen, Fahrzeuge und Geräte (Energieeffizienzverordnung, EnEV) definiert. - Zudem legte der Absatz von Halogen-Leuchtmitteln vor dem Inkrafttreten des Verkaufsverbots für Halogenspots noch einmal zu.

Die Stromersparnis, die dank dem Umstieg auf LED realisiert werde, sei beachtlich, heisst es beim BFE. Schliesslich verbraucht eine LED-Lampe bei gleicher Lichtleistung bis zu 90 Prozent weniger Strom. (mai/mgt)