Schindler Campus: Industriecampus mit Pioniercharakter

Schindler Campus: Industriecampus mit Pioniercharakter

Teaserbild-Quelle: Katrin Ambühl
Campus mit Pioniercharakter

Auf dem Schindler Campus in Ebikon LU entwarf das Architekturbüro Burckhardt + Partner drei Neubauten und plante einen Umbau. Punkto Nachhaltigkeit will der Campus die Nase vorn haben. Mit viel Hightech und Dutzenden Massnahmen wird die internationale Zertifizierung Leed auf Goldlevel angestrebt.

Der Lifthersteller Schindler hat sich in der Ebene des Rontals über Jahrzehnte zu einem grossmassstäblichen Produktions- und Verwaltungsstandort ausgeweitet. Markanteste Gebäude im Gros der unterschiedlichen Bauten sind der schlanke, knapp 60 Meter hohe Testturm und die historische Produktionshalle mit dem Sheddach, die 1957 erbaut wurde. Im Jahr 2015 wurde der Südteil des Schindler Campus bereits um ein Parkhaus erweitert, und seit zwei Jahren gehen auf dem Gelände zwischen Rotkreuz und Luzern weitere bauliche Veränderungen vonstatten. Das global tätige Architekturbüro Burckhardt + Partner bekam den Auftrag, das ­Bürogebäude mit Baujahr 1972 zu sanieren und mit drei Neubauten zu ergänzen: einem Visitor Center, einem Personalrestaurant und einem ­Auditorium.

Im Dezember 2018 wurde das ­Managementgebäude (ehemals Bürogebäude) fertiggestellt, das neue Personalrestaurant im März 2019 eröffnet. Das Visitor Center sowie das Auditorium sind derzeit noch im Bau und sollen im Herbst dieses Jahres eröffnet werden. Das ­Visitor Center wird das Herzstück des von Burckhardt + Partner geplanten Ensembles bilden und ist als markanter Kubus gestaltet. Als verbindendes Element zum Managementgebäude dient der Sockelbau mit Personalrestaurant und Empfangsfoyer. Das Auditorium ist unterirdisch angelegt. Um den verschiedenen Baukörpern eine einheitliche Optik zu verleihen, entwickelte das Architekturbüro die ­bereits auf dem Campus vorhandene Fassadensprache mit horizontalen Bändern weiter. So statteten sie auch das Managementgebäude und das Visitor Center mit markanten Bändern aus. Neu- und Bestandsbauten auf dem Areal werden mit einem parkähnlichen Aussenbereich einheitlich zusammengefasst.
 

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