Roboter: Wachsames Helferlein für die Baustelle

Teaserbild-Quelle: firepile, Flickr, CC
Wachsames Helferlein für die Baustelle

Ein Roboter ist auch eine Überwachungskamera. Ein britisches Robotertechnik-Unternehmen hat einen kleinen künstlichen Wächter für Baustellen entwickelt.

Ziva im Einsatz; Video von Casta Spes Technologies.

Wer ist der auf Baustelle unterwegs? Fragen wie diese kann ein Helferlein beantworten, zudem soll es bei der Baustellenddokumentation unterstützen und für mehr Sicherheit sorgen: Ziva ist ein kleiner, zweiräderiger Roboter, der selbstständig auf der Baustelle unterwegs ist und über biometrische Gesichtserkennungstechnologie verfügt.

Er kann checken, ob jemand auf dem Areal sein darf und weiss, welche Fahrzeuge auf der Baustelle zugangsberechtigt sind. Zudem ist er relativ schnell, er rollt mit einer Geschwindigkeit von über 17 Stundenkilometer über den Grund. Hersteller ist das britische Robotertechnik-Unternehmen «Casta Spes Technologies».

App mit Roboterhund

Bislang ist der künstliche Wächter erst in Europa erhältlich. Dies berichtet das Biometrik-Newsportal biometricupdate.com. Ziva sei in verschiedenen Umgebungen getestet worden, heisst es weiter. Aufgrund der Akkulaufzeit von bis zu zwölf Stunden eigne er sich gut für Baustellen.

Neu ist das Konzept von Ziva nicht. Laut biometricupdate.com gibt es etwa «SpotWalk», einen mit einer App zur Dokumentenerfassung verbundenen Roboterhund. Er lässt sich für bestimmte Routen programmieren und kann mit Hilfe einer Kamera 260-Grad-Bilder vom Baufortschritt erstellen. (mai)