Rennbahn: Eine Radsport-Ikone wird saniert

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Die offene Rennbahn Oerlikon in Zürich ist seit über 100 Jahren ein Mekka des Schweizer Bahnradsports, auf der schon mehrfach auch Weltmeisterschaften stattfanden. Um für mindestens zehn weitere Jahre renntauglich zu bleiben, erhält sie während zwei Winterpausen eine sanfte Sanierung.

Der Radsport hat bereits eine über hundertjährige Geschichte hinter sich. Zwar wurde das Sportgerät offiziell schon 1817 erfunden, doch die damalige Draisine, eine Art Urvelo ohne Pedale, war kaum gebrauchstauglich und kann kaum Fahrrad genannt werden. Erst gegen Ende des Jahrhunderts setzte sich die bis heute gebräuchliche Technik durch.

Erste Bahnrennen schon 1869

In dieser Zeit gab es auch das allererste Radrennen. 1892 wurde in Belgien erstmals der Eintages-Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich abgehalten, und bereits ein Jahr später fanden die erste Bahn-Radweltmeisterschaften statt. Das erste Radbahnrennen fand vermutlich 1869 in Paris statt. Asphaltierte Strassen waren zu jener Zeit noch eine Seltenheit, bestenfalls waren diese gepflastert. Daher erwies sich das Fahren auf einer Rundstrecke mit einem Belag aus Holz oder Beton als wesentlich angenehmer. Die Velos für den Bahnradsport weisen zwei Besonderheiten auf: Sie verfügen aus Sicherheitsgründen über keinen Leerlauf und auch keine Bremse.

Heute unterscheidet man im Bahnradsport im Wesentlichen die Sprint- und die Ausdauerrennen. Bei den kurzen Sprintrennen gibt es den Einer-, Tandem- und Teamsprint, dazu das aus Japan stammende Keirin, das Zeitfahren und seit kurzem die «Longest Lap».

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