Radlader: Wendigkeit ist Trumpf

Teaserbild-Quelle: zvg
Radlader: Wendigkeit ist Trumpf

Die meisten Radlader sind – gemessen an ihrer Nutzlast – ganz schön schwer, gross und lang. Beim Materialumschlag auf den häufig beengten Baustellen zählt dagegen maximale Wendigkeit. Schon Maschinen mit gängigen Fahrwerks- und Lenkkonzepten haben dabei einiges zu bieten. Für einen überschaubaren Aufpreis nehmen manche auch noch enger gesteckte Parcours – nämlich solche mit kombinierten Lenkungsarten oder mit einem schwenkbaren Hubgerüst.

Wendige Radlader gehören gewissermassen ins Beuteschema von Beschaffern im Bauwesen sowie im Gartenbau. Die häufig verbauten Knickpendelgelenke machen sie kurvengängig und verleihen ihnen selbst in unebenem Gelände immer Traktion. Diese Grundkonstruktion – zweigeteilter Fahrzeugrahmen und Knickpendelgelenk respektive Knickgelenk mit einer pendelnden Hinterachse – bildet die markenmässig weitaus häufigste Radlader-Bauweise.

Die Hersteller führen die spezifischen Vorteile dieses Fahrzeug- und Lenkkonzepts folgendermassen ins Feld: Vorder- und Hinterräder laufen auch bei Kurvenfahrt in einer Spur, das Hubgerüst ragt dabei nur geringfügig über den Kurvenradius hinaus. Ein deutliches Plus an maximaler Hubhöhe und Reichweite erreichen dabei Teleskopradlader beziehungsweise Multifunktionslader wie etwa von Avant Tecno. Die Modelle dieses finnischen Herstellers folgen ebenfalls dem Konstruktionsprinzip anderer Knicklenker, allerdings befindet sich der Fahrersitz nicht auf dem Hinterwagen, sondern auf dem Vorderwagen.

Ab hier ist dieser Artikel nur noch für Abonnenten vollständig verfügbar.

Anmelden mit Login

Sie sind noch nicht Abonnent und möchten den Artikel sofort lesen? Einen Einblick zu exklusiven Baublatt-Inhalten bietet unser kostenloses Probeabo für einen Monat.

Autoren

Freier Mitarbeiter für das Baublatt.