Nachhaltiges Bauen: Grüne Städte für Indien

Die Schweizer 2000-Watt-Smart-Cities-Association will in Indien CO2-neutrale Städte für 10 000 Menschen auf einem Quadratkilometer Fläche entwickeln. Welches Label für energieeffizientes Bauen angestrebt wird, ist noch offen. In Zürich werden die Nachhaltigkeitsziele bei den städtischen Bauten bereits erreicht. 

Immer mehr Menschen zieht es in städtische Gebiete. Bis 2050 werden Prognosen zufolge weltweit 68 Prozent der Bevölkerung in Städten leben, in der Schweiz werden es 81 Prozent sein und in Europa 83 Prozent. Für die täglichen Bedürfnisse der Menschen braucht es Energie – viel Energie. Die 2000-Watt-Smart-Cities-Association mit Sitz in Zürich will dieser Entwicklung entgegenwirken. Internationale Metropolen sollen nicht nur grüner, sondern auch CO2-neutral werden. Hinter der Organisation steht die Nüesch Development AG, die seit 20 Jahren nachhaltige Immobilienprojekte entwickelt. Die Stadt Amaravati im Südosten Indiens soll das erste CO2 -neutrale Gebiet des Lands werden. Die 2000-WattSmart-Cities-Association hat im vergangenen Februar im Beisein des regionalen Ministerpräsidenten Chandrababu Naidu ein «Memorandum of Understanding» unterzeichnet. Fünf Punkte wolle man in Amaravati umsetzen, erklärte Andreas Binkert, Partner und Projektleiter bei der Nüesch Development AG, am Planerseminar des Instituts für Gebäudetechnik und Energie (IGE) an der Hochschule Luzern in Horw.

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