PCI Bauprodukte AG: Tonnenweise Mörtel für Betoninstandsetzung

Teaserbild-Quelle: PCI Bauprodukte AG

Das 1975 unter dem Sportzentrum Grindelwald erbaute Parkhaus bietet auf einer Fläche von 4400 Quadratmetern 176 Parkplätze. Aufgrund der fehlenden Abdichtung waren Tausalze in den Beton bis zur Stahlbewehrung vorgedrungen. 

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PCI Bauprodukte AG

Die Bewehrungsstäbe der Geschossdecken waren durch Chloride stark korrodiert. Um die Statik der Tragkonstruktion nicht weiter zu gefährden, musste das Parkhaus dringend saniert werden.

Die Gemeindeverwaltung Grindelwald als Bauherr und das beauftragte Ingenieurbüro B+S AG entschieden sich für eine Sanierung mittels kathodischem Korrosionsschutz (KKS) und hochfestem Instandsetzungsmörtel PCI Nanocret R4 SA. Für die Sanierungsmassnahme wurde das Parkhaus geschlossen.

Der enge Terminplan sowie das Einfahrverbot für Lastwagen mit 40 Tonnen Gewicht nach Grindelwald erforderte eine durchdachte Organisation der Baustellenabläufe. Rund 240 Tonnen Mörtel wurden benötigt. Nach dem Anmischen der Sackware wurde er über eine Distanz von mehr als 80 Metern auf die Parkdecks gepumpt. Vor dem Einbau brachten die Arbeiter auf dem feuchten Untergrund eine Haftbrücke aus dem Eigenmaterial des PCI Nanocret R4 SA auf. Dieser Prozess erforderte hohe Aufmerksamkeit, weil gleichzeitig das Anodennetz und Kabelbänder des KKS-Systems in das frische Mörtelbett einzubetten waren.

Die Oberfläche verdichteten die Handwerker mit einem Vibrationsbalken und glätteten sie mit einem Flügelglätter. Dank des KKS war ein Oberflächenschutz lediglich im Bereich Boden- und Wandanschluss erforderlich.

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