News aus der Schweizer Bauwelt

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In Europa fallen jährlich zirka drei Millionen Tonnen Altreifen an. Reifen enthalten Naturkautschuk und unter Umständen mehr als zehn unterschiedliche Synthesekautschuke. Die natürliche Variante gilt bei der Verbrennung als pflanzlicher Rohstoff. Trotzdem belasten 75 Prozent des emittierten CO2 die Ökobilanz.

Konfrontiert mit diesen Zahlen entwickelte Werner Eigenmann, Inhaber der ASD Herzog + Partner, zusammen mit der Ems-Griltech vor über zehn Jahren ein Verfahren, das Altreifen völlig CO2- und abfallfrei recycelt. Das Verfahren ist einfach in der Umsetzung: Der Ausschuss, der in der Produktion anfällt, kann innerhalb der normalen internen Prozesse mit der bestehenden Infrastruktur recycelt werden. Ein zusätzlicher Energieaufwand entfällt deshalb ganz.

Das Kernstück der Technologie bildet eine sorgfältig ausgearbeitete Rezeptur, die ohne jegliches PU-Bindemittel auskommt. Die wesentlichen Faktoren sind fein granulierter Gummi aus Altreifen, ein Copolyester-Schmelzkleber sowie Wärme und Druck. Der Schmelzkleber ist frei von Weichmachern.

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