Moor AG: Zwei «Oldies» rollen in den Ruhestand

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«Qualität hat ihren Preis, den es zu bezahlen lohnt», ist Hansruedi Moor überzeugt. Der Geschäftsinhaber des Strassenbauers Moor AG  sagt dies nicht nur, er handelt auch danach.

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In jeder Beziehung und überall. So auch beim Kauf eines Saurer-Lastwagens am 1. April 1981. Erst im Mai 2019 ging der Oldtimer-Kipper mit mehr als 800 000 gefahrenen Kilometer in seine verdiente Pension. Und dies gemeinsam mit Jürg Joggi, seinem treuen Fahrer und langjährigen Mitarbeiter der Moor AG.

«Beim Kaufsentscheid für den Saurer kam die Qualität vor dem Preis. Das hat sich über die 38 Jahre ausbezahlt, in denen der Kipper bei uns im Einsatz stand», sagt Moor. Dass der Preis heute vielmals das einzig entscheidende Kriterium bei der Auftragsvergabe ist, ärgert Moor: «Gerade im Strassenbau gibt es viele Kriterien, die bei einer Auftragsvergabe in Betracht gezogen werden müssen.» Er erwähnt die langjährige Erfahrung, die Termintreue, die kurzen Wege dank regionaler Lieferung und die garantierte Langlebigkeit der geleisteten Arbeit. 

Überall sei von Nachhaltigkeit die Rede. Im Grunde heisse das heutzutage vor allem Nacharbeiten, so Moor. Oft seien ein paar Franken Unterschied in der Offerte für die Vergabe von Aufträgen entscheidend. «Das ist kurzfristiges Denken. Der Ruf nach immer tieferen Preisen kann nicht funktionieren.» Im Strassenbau kommt die Nachhaltigkeit erst nach Jahren zur Geltung, dann nämlich, wenn keine Unterhaltskosten entstehen; das heisst keine Wasserleitungslecks, keine Schäden an Kanalisationsleitungen, Belägen und Setzungen. Die Moor AG lebt Nachhaltigkeit im wahrsten Sinne des Wortes. Qualität hat ihren Preis. Der mag im Moment höher liegen. Nach Jahren aber zeigt sich, wie sinnvoll – und nachhaltig – die Investition gewesen ist. 

062 897 41 81
www.moorag.ch