Zweitwohnungen: Gemeinden mit über 20 Prozent leicht angestiegen

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Zweitwohnungen: Gemeinden mit über 20 Prozent leicht angestiegen

Die Anzahl Gemeinden mit einem Zweitwohnungsanteil von über 20 Prozent ist 2019 gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Dies ergab die jährliche Berechnung des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE).

Davos im Winter.
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Davos ist eine der Gemeinden mit einem Zweitwohnungsanteil, der über 20 Prozen liegt.

Von einem Zweitwohnungsanteil von über 20 Prozent waren schweizweit 2019 total 371 Gemeinden betroffen, im 2018 waren es noch 361. Zudem bewegen sich laut ARE vor allem ländliche, an der Peripherie liegende und wenig touristische Gemeinden an der Obergrenze für Zweitwohnungen. Den Grund für diese Entwicklung ortet das ARE darin, dass ein automatischer Bereinigungsmechanismus eingeführt worden ist, mit dem Leerwohnungen und mehrere Wohnungen, die zum selben Privathaushalt gehören, genau erfasst werden können.

Gemeinden, die neu über oder unter 20 Prozent sind, können zur Berechnung des ARE innert 30 Tagen Stellung nehmen. Sie können ihr Wohnungsinventar in Absprache mit dem ARE präzisieren, danach klärt das ARE in welchen Gemeinden die entsprechenden einschränkenden Bestimmungen des Zweitwohnungsgesetztes angewandt werden.

Damit die Zweitwohnungsanteile ermittelt werden können, sind Gemeinden per Zweitwohnungsgesetz dazu verpflichtet, ein Wohnungsinventar zu erstellen. Das ARE publiziert diese Inventare jährlich Ende März. Aufgrund der darin ausgewiesenen Nutzungen der Wohnungen berechnet es dann die Zweitwohnungsanteile. (mai/mgt)

Weitere Informationen zum Thema Zweitwohnungen: www.are.admin.ch/are