08:10 BAUBRANCHE

GL, TU oder GU? Wie das richtige Zusammenarbeitsmodell gefunden wird

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«Mit dem richtigen Zusammenarbeitsmodell zur erfolgreichen Projektrealisierung»: So lautet der Titel eines neuen Handouts von Entwicklung Schweiz. Der Branchenverband empfiehlt eine gesamtheitliche Betrachtung und einen frühzeitigen Einbezug aller Anspruchsgruppen.

Zusammenarbeitsmodelle Entwicklung Schweiz

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Die Wahl des Unternehmermodells gibt oft zu reden (Symbolbild).

Gesamtleister (GL), Totalunternehmer (TU) oder Generalunternehmer (GU): Die Frage des richtigen Zusammenarbeitsmodells und des richtigen Zeitpunkts im Projektverlauf für den Einbezug von Unternehmen mit Know-how in der Ausführung sind Themen, über die branchenweit diskutiert und manchmal auch gestritten wird. Zur Klärung beitragen soll das neue Handout «Mit dem richtigen Zusammenarbeitsmodell zur erfolgreichen Projektrealisierung». Erarbeitet wurde es vom Branchenverband Entwicklung Schweiz. Dieser vertritt Unternehmen, die Gesamtleistungen in der Entwicklung, Planung und Realisierung von Bau- und Immobilienprojekten anbieten.

Modell sollte frühzeitig bestimmt werden

Der Verband zeigt sich überzeugt, dass eine gesamtheitliche Betrachtung und ein frühestmöglicher Einbezug aller Anspruchsgruppen die Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Projektrealisierung sind. Wichtig sei es auch, das richtige Zusammenarbeitsmodell frühzeitig zu bestimmen und auf die konkrete Projektsituation abzustimmen. Zudem gelte es zu verstehen und zu akzeptieren, dass zwischen Qualitäts-, Termin- und Kostenzielen naturgemäss Zielkonflikte bestehen können – dies bei allen Modellformen.

Für partnerschaftliche Ausgestaltung der Verträge

Beim Gesamtleister laut Entwicklung Schweiz stehen umfassende Leistungen im Zentrum. Er sei ein Partner, der alle wesentlichen Prozesse führt und die gesetzlich vorgegebenen Verfahren mit der entsprechenden Gesamtverantwortung bearbeitet. Die Mitglieder von Entwicklung Schweiz wollen zusammen mit dem Bauherrn ein gemeinsames Ziel erreichen, wie es in dem Papier weiter heisst. Sie empfehlen daher für die Projektierung und Erstellung von Bauwerken eine partnerschaftliche Ausgestaltung der Verträge. (mgt)

Das Handout kann auf www.entwicklung-schweiz.ch heruntergeladen werden.

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