Thyssenkrupp baut bis 2026 3000 Stellen in Stahlsparte ab

Teaserbild-Quelle: Tuxyso wikimedia CC BY-SA 3.0

Der deutsche Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp hat mit den Arbeitnehmervertretern einen langfristigen Tarifvertrag für seine schwächelnde Stahlsparte vereinbart. Rund 3000 Stellen sollen bis 2026 sozialverträglich abgebaut werden.

Zwangsentlassungen seien bis zum 31. März 2026 ausgeschlossen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Das Abkommen beinhaltet auch ein «Corona-Krisenpaket» einschliesslich verkürzter Arbeitszeiten, das in den kommenden Wochen umgesetzt wird.

Die Vereinbarung für die rund 27'000 Beschäftigten von Thyssenkrupp Steel Europe war notwendig geworden, nachdem die Pläne für eine Stahlfusion mit Tata Steel Europe gescheitert waren. Vor dem Aus hatte die IG Metall mit dem Vorstand einen Zukunftsvertrag vereinbart, der weitreichende Zusagen für die Sicherung der Standorte und Beschäftigung vorsah. Der Vertrag war aber an den Tata-Deal geknüpft. (sda reu)

Der Hauptsitz von Thyssenkrupp in Essen.
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Tuxyso wikimedia CC BY-SA 3.0

Hauptsitz von Thyssenkrupp in Essen.