Siegerprojekt für neue Olma-Halle erkoren

Die neue Halle der Olma-Messen St.Gallen nimmt Gestalt an: Die Wettbewerbsjury hat das Siegerprojekt bestimmt. Die «Halle 1» wird auf der Überdeckung über die Stadtautobahn gebaut. Die Genossenschaft Olma-Messen St.Gallen plant im Osten ihres Areals eine Erweiterung mit einer neuen Messe- und Eventhalle. Um die für den Ausbau benötigte Fläche zu erhalten, wird die Stadtautobahn auf rund 200 Metern überdacht.

Die Überdeckung alleine kostet 41,6 Millionen Franken. Die Kosten des gesamten Projekts samt Halle belaufen sich auf rund 163 Millionen Franken. Die Olma-Messen übernehmen davon aus Eigenmitteln und über Bankkredite insgesamt 133 Millionen Franken. 12 Millionen Franken trägt der Kanton, 18 Millionen steuert die Stadt St.Gallen bei.

Die Olma-Messen St. Gallen freuen sich, wieder einen Schritt weiter auf dem Weg zur neuen Halle 1 zu sein, wie sie in einer Mitteilung schreiben. Nach dem positiven Volksentscheid über den städtischen Kredit vom März 2018 und dem Ausbleiben von Einsprachen gegen das Baugesuch für die Autobahnüberdeckung bleibe der Wunschtermin für die Einweihung im Jahr 2024 weiterhin bestehen.

Im Wettbewerb, an dem sich 54 Planerteams beteiligt hatten, setzte sich das Projekt «Halle 1» durch. Besonderen Wert legten die Olma-Messen St.Gallen auf die Zusammensetzung: Aufgrund der Komplexität der Aufgabenstellung sollen Architekten, Ingenieure und Landschaftsarchitekten beim Projekt eng zusammenarbeiten. Das Siegerteam setzt sich aus den Architekten Ilg Santer aus Zürich, den Ingenieuren Pedrazzini Guidotti aus Lugano und der Meta Landschaftsarchitektur aus Basel zusammen. Das Projekt «Halle 1» sei ein sehr sorgfältiger und gekonnt vorgetragener Entwurf, heisst es.

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