Schwarzarbeit: Bussen für Firmen im Kanton Zug

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Schwarzarbeit im Kanton Zug

Bei Kontrollen in diversen Betrieben sind  die Zuger Behörden auf Personen ohne Arbeitserlaubnis gestossen, auch auf einer Baustelle. Unter anderem wurden Bussen ausgesprochen und eine Person wurde des Landes verwiesen.

Bauarbeiter im Gegenlicht (Symbolbild)
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Kalpesh Patel, Unsplash

Bauarbeiter im Gegenlicht (Symbolbild)

Die Polizei und das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zug haben zwischen dem 2. und 8. Oktober Kontrollen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit durchgeführt. Dies teilten die Strafverfolgungsbehörden heute Freitag mit. Kontrolliert worden sind Betriebe verschiedenster Branchen.

Eine Kontrolle wurde auf einer Baustelle in Rotkreuz durchgeführt. Hier beschäftigte eine ausländische Firma zwei Schreiner aus Kroatien. Weil diese nicht gemeldet waren, musste die Firma wegen Verstoss gegen das Entsendegesetz eine Busse von mehreren tausend Franken bezahlen.

In Baar war bei einem Handwerker einen Bauarbeiter schwarz beschäftigt. Auch dieser Arbeitgeber wurde mit mehreren hundert Franken gebüsst; Der 32-jährige Kosovare wurde des Landes verwiesen und mit einem einjährigen Einreiseverbot belegt.

In einem Chamer Gastronomiebetrieb war ein 53-jähriger Vietnamese illegal als Küchenhilfe tätig. Die Geschäftsführerin musste eine Busse von mehreren hundert Franken zahlen. Eine Busse wurde auch gegen eine 34-jährige Spanierin ausgesprochen, die sich in einem Stadtzuger Erotik-Etablissement als Selbstständigerwerbende ohne Arbeitsbewilligung prostituiert hatte. (mai/sda/mgt)