Rekordumsatz für Schweizer Bauwirtschaft

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Rekordumsatz für Bauwirtschaft

Der Boom der Schweizer Bauwirtschaft hält laut dem Bauindex des SBV und der Credit Suisse an: Das dritte Quartal des Jahres brachte einen Rekordumsatz von 6,1 Milliarden Franken. Fürs 2019 rechnet man mit einem Umsatz von 21 Milliarden. 

Kran mit Abendstimmung.
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Rosige Aussichten für die Schweizer Bauwirtschaft: Die Umsätze erreichen Rekordhöhe.

Die neueste Erhebung der Bauwirtschaft ergab Erfreuliches: Der Umsatz des Bauhauptgewerbes betrug im dritten Quartal 2019 6,1 Milliarden Franken, den höchsten Quartalsumsatz seit 30 Jahren. Dies geht dem gemeinsamen Bauindex des Schweizerischen Baumeisterverbands (SBV) und der Credit Suisse hervor.

Wichtigster Treiber dieses Rekordumsatzes ist der Wohnungsbau, der im dritten Quartal 2019 zwischen 1,7 und 1,8 Milliarden Franken umsetzte. Generell haben aber alle Sparten des Hochbaus ihren Umsatz steigern können.

21 Milliarden in 2019 erwartet

Für die ersten neuen Monate 2019 weist das Bauhauptgewerbe einen Umsatz von 15,7 Milliarden Franken aus, gegenüber 14,9 im Vorjahr. Fürs ganze Jahre rechnet man mit 21 Milliarden. Fürs vierte Quartal wird demnach ein leichter Rückgang erwartet, wie dies witterungsbedingt üblich ist.

Der Wohnungsbau habe aber wohl seinen Zenit erreicht, wie der SBV in einer Pressemitteilung schreibt. Das Volumen der Baubewilligungen lässt erwarten, dass hier der Umsatz in nächster Zeit graduell sinken wird. Die Gefahr eines abrupten Absturzes sieht der Baumeisterverband aber nicht.

Auch Tiefbau auf hohem Niveau

Auf gewohnt hohem Niveau bewegt sich der öffentliche Tiefbau, der mit 1,8 Milliarden Franken Umsatz das Niveau des Vorjahres erreicht. Ein deutliches Plus ist im privaten Tiefbau zu verzeichnen.

 Der neue Bauindex lässt darauf schliessen, dass die Baukonjunktur auch im kommenden Jahr positiv bleibt. Für 2020 rechnen SBV und CS wir mit einer Umsatzsteigerung im mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Hochbau dürfte sich dabei etwas rückläufig entwickeln, hingegen erwarten die Experten Wachstumsimpulse aus dem Tiefbau. (mgt/bk)