Q4 2017: Wohnbau steht vor Umbruch

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Das Wirtschaftswachstum in den meisten Industrieländern und Wirtschaftszonen beschleunigt sich. Von der globalen Erholung wird 2018 auch die Schweizer Wirtschaft profitieren. Die Expertengruppe des Bundes geht für 2018 von einem Wachstum des Bruttoinlandproduktes (BIP) von 2,3% aus, was im Bereich des Wachstums in Deutschland liegt. Der Rat der Wirtschaftsweisen prognostiziert dort ein Plus von 2,2%, nachdem das Land bereits im 4. Quartal unter Volldampf stand. Wegen bestehender Leerstände sieht das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) beim Schweizer Bausektor für 2018 allerdings das Risiko einer leichten Abschwächung. Demnach könnten die Bauinvestitionen lediglich um 1,1% zulegen nach 1,2% im 2017 (Dezemberschätzung). Mit einem Zuwachs von 3,7% im 2018 (2017: +2,8%) deutlich zulegen könnten dafür die Ausrüstungsinvestitionen von Unternehmen. 

Wachstumsmotor Europa 

Europa wird laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) immer mehr zu einem Wachstumsmotor für die Weltwirtschaft. Der IWF erwartet in der Eurozone für 2018 beim BIP ein Plus von 1,9% nach 2,1% im 2017 (Oktober-Ausblick). 

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