Q4 2011: Bodenpreise zwingen zu dichtem Bauen

Teaserbild-Quelle: MichaelGaida / pixabay.com

Die Konjunktur hat sich merklich abgekühlt, doch die Bauwirtschaft zeigt weiterhin Muskeln. Im 4. Quartal stieg die geplante Bausumme um 3,6% auf 13,28 Milliarden Franken. Signale aus dem Wohnbau allerdings deuten darauf hin, dass die Bauwirtschaft die momentane Konjunkturdelle verzögert zu spüren bekommt. Gegenüber dem vorangehenden Quartal sackten die projektierten Aufwendungen um 9,8% auf 7,75 Milliarden Franken ab. Damit liegen die Wohnbauten auch 2,1% unter dem (hohen) Niveau des Vorjahresquartals. Dieser Rückgang dürfte erfahrungsgemäss Mitte Jahr auf die Bauwirtschaft durchschlagen.

Bald vermehrt leere Wohnungen?

Ein rückläufiges Bauvolumen würde den Wohnbau beruhigen, der im Raum Zürich, am Genferseeufer und in einzelnen noblen Tourismusorten südlich der Alpen an Überhitzung leidet. Der tiefe Leerwohnungsstand und die anhaltende Zuwanderung ausländischer Fachkräfte haben bislang den Wohnbau stimuliert. In dem Ausmass, wie die abflachende Konjunktur auf den Arbeitsmarkt drückt, wird auch die Nachfrage nach neuen Wohnungen sinken und verzögert die Bauwirtschaft tangieren. (Urs Rüttimann)

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