Q1 2012: Zweitwohnungsbau stimuliert Statistik

Teaserbild-Quelle: MichaelGaida / pixabay.com

Eine leise Zuversicht hat die Furcht vor einer Rezession gemildert. Von der besseren Stimmung profitiert die Bauwirtschaft, die bereits zuvor von der Krisenangst kaum ergriffen wurde. Im 1. Quartal 2012 stieg die geplante Bausumme um 6% auf 14,08 Milliarden Franken. Hauptsächlich stimulierte der Wohnbau die Bauwirtschaft. So schnellten im Vergleich zum vorangehenden Quartal die dafür geplanten Ausgaben um 19,5% auf 9,26 Milliarden hoch. Diese Summe liegt auch um 4,7% über derjenigen des Vorjahresquartals. Die Vorsicht der Investoren, die im 4. Quartal 2011 noch spürbar war, scheint schon verflogen: Damals sackten die Investitionen in den Wohnbau um 9,8% auf 7,75 Milliarden Franken ab.

Dynamischer Markt trotz stolzer Immobilienpreise

Die starke Zuwanderung seit der vollen Freizügigkeit 2007, die jährlich zwischen 65 000 und 100 000 neue Bewohner gebracht hat, und die seit längerem rekordtiefen Hypothekarzinsen lassen die Dynamik im Wohnbau nicht abbrechen. (Urs Rüttimann)

Ab hier ist dieser Artikel nur noch für Abonnenten vollständig verfügbar.

Anmelden mit Login

Sie sind noch nicht Abonnent und möchten den Artikel sofort lesen? Einen Einblick zu exklusiven Baublatt-Inhalten bietet unser kostenloses Probeabo für einen Monat.