Monatsstatistik Januar: Abschwächung setzt sich fort

Teaserbild-Quelle: Claudia Bertoldi
Monatsstatistik Januar: Abschwächung setzt sich fort

Das Schweizer Bauhauptgewerbe ist verhalten ins Jahr 2020 gestartet. Im Januar sank die Bausumme der geplanten Projekte um 11,1 % dies nach dem ebenfalls mässigen Dezember (-9,1 % gegenüber Vorjahresmonat).

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Die Anzahl Baugesuche nahm gleichzeitig jedoch leicht zu (+2,2 %; Dezember: +4,3 %). Insgesamt hat sich die Schweizer Baukonjunktur jüngst weniger dynamisch entwickelt als auch schon, wie der gleitende Dreimonatsdurchschnitt zeigt. Während die geplante Bausumme gegenüber dem Vorquartal deutlich nachgab (-6,1 %), entwickelte sich die Anzahl der Gesuche seitwärts (-0,3 %).

Im gewichtigen Wohnbausegment bestätigten sich im Januar die Trends von Ende 2019. Während bei den mehrgeschossigen Renditeobjekten (MFH) sowohl die geplante Bausumme (-18,4 %) als auch die Anzahl der Baueingaben (-18,2 %) deutlich zurückgingen, wurden weiterhin mehr Einfamilienhäuser (EFH) projektiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigten bei den EFH sowohl die geplante Bausumme (+5,8 %) als auch die Anzahl Baugesuche (+8,7 %) aufsteigende Tendenz.

Einen starken Januar verzeichneten insbesondere die Bildungsbauten. Die geplante Bausumme stieg hier um 23,9 %, der gleitende Dreimonatsdurchschnitt verharrte jedoch bei 1,5 %. Deutlich zurückhaltender bezüglich Bauinvestitionen war im Januar der Industrie- und Gewerbesektor. Im Vergleich zum starken Vorjahresmonat reduzierte sich die Bausumme um fast ein Drittel, der Rückgang gegenüber dem Vorjahresquartal betrug -17,1 %.

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