10:08 BAUBRANCHE

Meier Tobler baut in Oberbuchsiten ein neues Dienstleistungscenter

Teaser-Quelle: zvg

Das Haustechnikunternehmen Meier Tobler erstellt in Oberbuchsiten für 80 Millionen Franken ein neues Dienstleistungscenter. Geplant ist ein fortschrittlicher und ökologischer Neubau. Bis zum Frühling 2023 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen werden.

Dienstleistungscenter Meier Tobler Oberbuchsiten

Quelle: zvg

Visualisierung des neuen Dienstleistungscenters von Meier Tobler in Oberbuchsiten.

Das Haustechnikunternehmen Meier Tobler gibt seine Standorte in Nebikon und Däniken auf und baut in Oberbuchsiten SO ein neues Dienstleistungscenter. Das meldet die «Solothurner Zeitung». Anfang Juli wurde die Baubewilligung erteilt. Vor wenigen Tagen wurden die Aushubarbeiten in Angriff genommen. Am 20. September soll der offizielle Spatenstich folgen. Im Frühling 2023 soll das Gebäude mit einem Bruttovolumen von 341 700 Kubikmetern fertiggestellt werden.

Ursprünglich wurde geprüft, ob einer der beiden Standorte in Däniken und Nebikon erweitert werden könnte. Wegen der modernen Infrastruktur stand Nebikon im Vordergrund. Weil man nicht genügend zusammenhängende Grundstücke dazukaufen konnte, machte sich das Unternehmen auf die Suche nach einem anderen Areal. Durch die Solothurner Wirtschaftsförderung sei man schliesslich auf Oberbuchsiten gekommen.

Lieferung aus einer Hand

Das neue Dienstleistungscenter im Industriegebiet Halmacker soll gemäss dem Bericht zum zentralen Standort der schweizweiten Versorgung des Unternehmens werden. Von hier aus sollen der Kundschaft die bestellten Artikel aus den Bereichen Heizung, Lüftung, Klima und Sanitär (HLKS) schnell und zuverlässig aus einer Hand geliefert werden. In dem Neubau werden 150 Personen arbeiten – etwa gleich viele wie jetzt in Däniken und Nebikon zusammen. Total investiert Meier Tobler 80 Millionen Franken in Land und Bau.

Solarpanels auf 12 000 Quadratmeter grosser Dachfläche

Laut der «Solothurner Zeitung» ist ein fortschrittlicher und ökologischer Neubau geplant. Das Gebäude wird in Minergie-P-Standard ausgeführt. Auf dem extensiv begrünten Dach mit einer Fläche von rund 12 000 Quadratmetern wird eine 2-Megawatt-Photovoltaikanlage fünfmal so viel Strom erzeugen, wie das Gebäude selbst braucht. An allen Rampen für die An- und Auslieferung werden Elektro-Lastwagen während des Warenumschlags auch ihre Batterien laden können. Die regenerative Haustechnik auf der Basis von Grundwasser und Solarstrom soll auch als Referenzanlage dienen. (mgt)

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