10:04 BAUBRANCHE

Landhaus-Sanierung in Solothurn: Siegerprojekt erkoren

Teaserbild-Quelle: JoachimKohler-HB, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Für die zweite Etappe der Sanierung des Landhauses führte das Stadtbauamt Solothurn ein selektives Planerwahlverfahren für Generalplanerteams durch. Den Zuschlag erhielt das Team von Suter + Partner AG Architekten aus Bern mit dem Projekt «Dr Aare na».

Landhaus Solothurn Aare

Quelle: JoachimKohler-HB, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Das historische Landhaus in Solothurn wird heute als Veranstaltungsort genutzt.

20 Bewerbungen wurden für die zweite Sanierungsetappe des historischen Landhauses in Solothurn fristgerecht eingereicht, wie die Stadt mitteilt. Aufgrund der Eignungskriterien wurden sechs Generalplanerteams von der Jury für das weitere Vorgehen ausgewählt.

In der zweiten Phase mussten diese Teams Lösungsansätze für die objektbezogene Aufgabenstellung aufzeigen. Alle sechs Generalplanerteams reichten fristgerecht Vorschläge zum Erschliessungskonzept mit Grundrissbereinigung und ein Konzept für die Bereiche Heizung, Lüftung und Klima ein. Schliesslich erfolgte an einer Sitzung im März die Beurteilung der Lösungen für die Aufgabenstellung gemäss den in den Ausschreibungsunterlagen festgelegten Zuschlagskriterien.

Gezielte Eingriffe an vier Orten

Die Jury wählte einstimmig das Projekt «Dr Aare na», das vom Generalplanerteam Suter + Partner AG Architekten aus Bern eingereicht wurde. Dieses hat laut der Mitteilung nun die Aufgabe, ein Vorprojekt, ein Bauprojekt und einen Kostenvoranschlag auszuarbeiten. Mit gezielten Eingriffen an vier Orten hätten die Projektverfasserinnen einen überraschend hohen Grad an betrieblicher Entflechtung zwischen den einzelnen Sälen und den verschiedenen Nutzungsarten erreicht, schreibt die Stadt.

Auf eine Ausstellung wird wegen der Corona-Situation verzichtet. Der vollständige Jurybericht wird am Montag, 19. April 2021, auf der Homepage der Stadt Solothurn aufgeschaltet.

1955 durch Grossbrand zerstört

Das Landhaus hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Errichtet wurde es 1722 direkt an der Aare. Während Jahrhunderten bildete das Landhaus den Mittelpunkt der Aareschifffahrt, des Warenumschlages und des Handels der Stadt. Es war somit das kaufmännisch-kulturelle Zentrum von Solothurn. Am 5. April 1955 zerstörte ein Grossbrand das Landhaus. Danach wurde es in seiner äusseren Form völlig unverändert wieder aufgebaut. Seither wird das Landhaus als Veranstaltungsort für Events, Seminare, Tagungen oder private Feste genutzt. (mgt)

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