Kulturerbe: Mit Hightech Schätze retten

Wie lässt sich Kulturerbe schützen und für die Nachwelt erhalten? Forscher des deutschen Fraunhofer Instituts arbeiten an verschiedenen Technologien. Dabei geht es unter anderem um die exakte Vermessung.

Von Janine van Ackeren

Historische Tempel, antike Statuen, Gemälde grosser Meister: Kulturerbe gilt es zu bewahren. Bei der Frage nach dem Wie sehen die meisten Menschen Restauratoren vor sich, die mit Pinsel, Pinzette und viel Geduld Defekte wie Löcher, Fehlstellen und Co. antiker Kunstwerke reparieren. Dass für den Erhalt historischer Kunstschätze jedoch auch Forschung und daraus resultierende Hightech-Lösungen vonnöten sind, ist weit weniger bekannt.

Wirft man jedoch einen Blick in Labore des deutschen Fraunhofer-Instituts, trifft man auf zahlreiche Forscherinnen und Forscher, die an Lösungen zum Erhalt von Kulturerbe tüfteln. Am Forschungsprojekt Kulturerbe beteiligen sich insgesamt 16 Fraunhofer-Institute zusammen mit ihren Partnern, den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden. Der Fraunhofer-Vorstand fördert das Projekt mit 1,5 Millionen Euro. «Damit ist es eines der grössten deutschen Forschungsprojekte auf dem Gebiet des Kulturerbes – wofür wir sehr dankbar sind», freut sich Johanna Leissner, Koordinatorin des Vorstandsprojekts und Sprecherin der Forschungsallianz Kulturerbe in Brüssel.

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