Kanton Schwyz legt Strassenbauprogramm bis 2034 fest

Teaserbild-Quelle: Manuela Talenta

Der Kanton Schwyz kann bis 2034 jährlich rund 50 Millionen Franken in sein 218 Kilometer langes Hauptstrassennetz investieren. Zehn neue Grossprojekte hat die Regierung ins aktualisierte Strassenbauprogramm aufgenommen.

Archivfoto von 2018: Die H8 zwischen Biberbrugg und der 3. Altmatt bei Rothenthurm im Kanton Schwyz.
Quelle: 
Manuela Talenta

Archivfoto von 2018: Die H8 zwischen Biberbrugg und der 3. Altmatt bei Rothenthurm im Kanton Schwyz.

Als grösstes Projekt ist neu die Testplanung Pfäffikon für 180 Millionen Franken aufgeführt. Sie soll ab 2024 gestartet werden, wie der Schwyzer Regierungsrat am Mittwoch mitteilte. Auch der zweite Abschnitt der Südumfahrung Küssnacht für 82 Millionen Franken ist nun Teil der rollenden Planung und ab 2027 vorgesehen.

Als Grossprojekte gelten Vorhaben ab 10 Millionen Franken. Insgesamt sind deren 19 aufgelistet. Zu den neu aufgenommenen zählen weiter Projekte in Arth, Gersau, Schwyz, Muotathal, Einsiedeln, Tuggen sowie die Löwenkreuzung in Pfäffikon.

Das kantonale Strassenbauprogramm wird alle zwei Jahre aktualisiert und legt die Strassenbauprojekte jeweils für eine Periode von 15 Jahren fest. Vortritt haben jene Vorhaben, die den grössten Nutzen bringen.

Das Geld für das Strassenwesen stammt grösstenteils aus der Motorfahrzeugsteuer. Der Kanton Schwyz hat aktuell 170 Millionen Franken auf seinem Strassenbaukonto. Die Regierung geht davon aus, in der Planungsperiode im Durchschnitt jährlich 50 Millionen Franken in den Unterhalt oder den Ausbau des Strassennetzes zu stecken. (sda)