Schaffhausen setzt beim Baumaterial auf Holz

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Schaffhausen setzt auf Holz

Der Kanton Schaffhausen will lokales Holz als Baumaterial fördern, dies hat das Hochbauamt in einer entsprechenden Weisung festgehalten. Es will jeweils bei Projekten des Kantons in einer frühen Phase abklären, ob sich Holz für das Tragwerk, die Gebäudehülle oder den Innenausbau eignet. Wenn ja, soll Schaffhauser Holz verwendet werden. Alternativ ist „Schweizer Holz HSH“ möglich, bei ausländischem Holz muss solches mit einem FSC- oder PEFC-Label verwendet werden.

Holz
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Schaffhausen will als einer der "waldreichsten Kantone der Schweiz" für Bauten des Kantons vor allem Holz verwenden.

Für Holz kommen laut Medienmitteilung vor allem Anbauten und Aufstockungen in Frage, ein- bis zweigeschossige niedriginstallierte Nutzbauten, Fahrzeug- und Lagerhallen mit grossen Spannweiten sowie Gebäude aus vorgefertigten Elementen. Die Prüfung, ob die Gebäudehülle ebenfalls in dem nachwachsenden Rohstoff ausgeführt werden soll, erfolge jeweils im Zusammenhang mit städtebaulichen Absichten und dem Nutzungszweck.

Wurde der Entscheid für ein bestimmtes Baumaterial aufgrund von technischen Spezifikationen in einer frühen Phase des Projekts gefällt, ist gemäss Medienmitteilungen kein Vergleich mit den mutmasslichen Kosten anderer Konstruktionsarten notwendig. Es könne davon ausgegangen werden, dass ein früher, breit abgestützter Materialentscheid keinen massgeblichen Einfluss auf die Baukosten habe, heisst es weiter. Anstatt eine Holzlösung kann auch ein Hybridbau mit Holz angestrebt werden. (mai/mgt)