Enorme Vorräte für Holzenergie in Freiburger Wäldern

Teaserbild-Quelle: Tom Kleiner, pixelio.de

In Freiburger Wäldern ist eine Reserve von jährlich 60'000 Kubikmetern Holz für erneuerbare Energie vorhanden. Dieses Potenzial könnte aus Sicht des Kantons für neue Fernheizkraftwerke genutzt werden.

Holzstapel im Wald.
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Holzstapel im Wald.

Die Holzenergie gehöre zum Energiemix, der dereinst die fossilen Energien ersetzen könne, schreiben die Freiburger Kantonsbehörden. Die einheimische Ressource Holz werde eine wichtige Rolle spielen bei der Entwicklung von Fernheizkraftwerken.

Grössere Heizzentralen seien bereits im Bau oder geplant, so in Bulle, Châtel-St-Denis und Freiburg, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Mit dem Ersatz fossiler durch erneuerbare Energien könnte eine Summe von mehr als einer Milliarde Franken in der Freiburger Wirtschaft verbleiben.

Der Forstdienst geht von 325 000 Kubikmetern Holz als Zielwert bei einer nachhaltigen Nutzung der Freiburger Wälder aus. Gemäss Forststatistik liegt der Anteil des für Energie genutzten Holzes bei 47 Prozent, was mehr als 150 000 Kubikmetern entspricht.

Die mit Holzenergie betriebenen Heizungen verbrauchen derzeit etwas mehr als 90 000 Kubikmeter – bleibt ein nicht ausgeschöpftes Potenzial von 60 000 Kubikmetern. Das Potenzial wäre noch grösser, wenn man über die Wälder hinaus auch noch bewaldete Flächen, Hecken oder Holzabfälle aus der Industrie dazunimmt. (sda/bb)