09:08 BAUBRANCHE

Die Lonza will in Basel zwei weitere Hochhäuser bauen

Teaser-Quelle: Sabine Schneeberger, Kanton Basel-Stadt

Das Pharmaunternehmen Lonza plant den Ausbau seines Hauptsitzes in Basel. Zum bestehenden 68-Meter-Turm sollen sich offenbar zwei weitere Hochhäuser gleicher Höhe mit Büros und Wohnungen gesellen.

Lonza Turm Hochhaus Basel

Quelle: Sabine Schneeberger, Kanton Basel-Stadt

Der 68 Meter hohe Lonza-Turm gehört zu den bekanntesten Gebäuden in Basel.

Lonza sei beim zuständigen Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt vorstellig geworden mit dem Plan, neben dem bisherigen Turm zwei weitere gleich hohe Hochhäuser zu bauen. Das meldet die «BZ Basel». Neben zusätzlichen Büros seien auch Wohnungen geplant.

Einst das höchste Bürogebäude in Basel

Das Lonza-Hochhaus, wegen seiner markanten Form und feingliederigen Fassade auch «Rasierapparat» genannt, zählt zu den bekanntesten Bauten in der Stadt. Errichtet wurde der Turm Anfang der 1960er-Jahre. Mit seinen 68 Metern war das Lonza-Hochhaus damals das höchste Bürogebäude in Basel. Mittlerweile gehört der Bau im Stadtkanton noch knapp zu den Top Ten.

Die Neubaupläne stammen gemäss dem Bericht aus der Feder des Basler Büros Morger Partner Architekten. Dieses habe vor rund zehn Jahren, als Lonza das letzte Mal einen Ausbau prüfte, eine interne Studie für sich entschieden. Weder das Pharmaunternehmen noch das Architekturbüro haben sich zu den Informationen der Zeitung geäussert. Das Bau- und Verkehrsdepartement hingegen bestätigte, es prüfe «eine mögliche Verdichtung des Areals».

Im Inventar der schützenswerten Bauten aufgeführt

Die beiden zusätzlichen Hochhäuser würden einen neuen Bebauungsplan nötig machen. Diesen würde zuerst der Basler Regierungsrat beschliessen. Anschliessend müsste auch noch der Grosse Rat zustimmen. Die Pläne dürften aber noch für einige Diskussionen sorgen. Denn das Lonza-Hochhaus ist als Beispiel grossstädtischer Architektur aus der Nachkriegszeit im Inventar der schützenswerten Bauten aufgeführt. Bauliche Veränderungen müssen deshalb in einem offiziellen Verfahren von der Denkmalpflege beurteilt werden. (mgt)

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