Das Smart City Lab in Basel ist eröffnet

Teaserbild-Quelle: SBB CFF FFS

Am Mittwoch wurde das Smart City Lab Basel auf dem Areal Wolf eröffnet. Bis 2024 soll das Lab Raum für Pilotprojekte für die Städte von morgen bieten und Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Öffentlichkeit miteinander vernetzen. Erste Projekte sind bereits aktiv.

In den nächsten fünf Jahren wird auf dem Wolf-Areal in Basel die Entwicklung verschiedener Smart-City-Pilotprojekte vorangetrieben. Dies geschieht im neuen Smart City Lab Basel, das am Mittwoch gemeinsam von Basler Regierungsrätin Elisabeth Ackermann, SBB-CEO Andreas Meyer und Benedikt Würth, Präsident der Konferenz der Kantonsregierungen, offiziell eröffnet wurde.

Gemäss den Initianten des Labs, dem Kanton Basel-Stadt und der SBB, soll auf dem 160‘000 Quadratmeter grossen Areal künftig experimentiert werden, neue Ideen oder Projekte für ein smartes Quartier entwickelt sowie Anstösse für eine smarte Schweiz von morgen geliefert werden. Der Fokus soll dabei auf den Bereichen Mobilität und Logistik liegen. Das Lab sei aber auch offen für weitere Pilotprojekte und Themenbereiche, wie die Initianten am Mittwoch mitteilten.

Die Finanzierung der Pilotprojekte erfolgt über verschiedene Partner des Smart City Lab Basel. Im Gegenzug sollen diese die Möglichkeit erhalten, sich mit anderen Unternehmen zu vernetzen, ihre Projekte und Ideen gemeinsam weiterzuentwickeln und mit einem breiten Publikum die jeweilige Anwendbarkeit zu überprüfen.

Erste Pilotprojekte im Lab aktiv

Am Smart City Lab Basel sind bereits erste Partnerschaften und Projekte im Bereich Mobilität, City-Logistik, Lichtsteuerung, Energie, Verkehrszählung und 3D-Daten aktiv. Darunter befindet sich unter anderem ein Projekt für optimierte Transportsysteme, die eine stadtverträgliche Güterversorgung sicherstellen sollen. Auch eine Versuchsanlage für neue Infrastrukturlösungen wurde aufgebaut. So wurde unter anderem eine IoT-Plattform mit integrierter Lichtsteuerung ausgearbeitet sowie Flächenlaser entwickelt, die mehr als zehn verschiedene Fahrzeugklassen erkennen und zählen können. (mgt/pb)

Projekte können unter www.smartcitylabbasel.ch eingereicht werden.