11:07 BAUBRANCHE

Bern plant Parkour- und Bewegungslandschaft im Wankdorf

Teaserbild-Quelle: THOR, CC BY 2.0, Wikimedia Commons

Auf einem wenig genutzten Areal bei der Sporthalle Wankdorf soll für rund 480'000 Franken eine Parkour-Anlage entstehen. Vorgesehen sind verschiedene Hindernisse, die nur mit den Fähigkeiten des eigenen Körpers überwunden werden sollen.

Neue Parkour-Anlage in Basel

Quelle: Alexandra von Ascheraden

Bald auch im Berner Wankdorf? Direkt neben der Dreirosenbrücke in Basel wurde im Oktober letzten Jahres eine neue Parkour-Anlage eingeweiht.

Das Sportangebot im Aussenbereich der Sporthalle Wankdorf soll um eine Parkour- und Bewegungslandschaft erweitert werden. Gleichzeitig soll das Lagergebäude für Sportmaterial erweitert werden. Für die beiden Vorhaben beantragt der Berner Gemeinderat dem Stadtrat einen Baukredit von 1,07 Millionen Franken. Rund 45 Prozent der Kosten entfallen auf die Parkour-Anlage. Der Parkour-Sport sei schweizweit bedeutend und erfreue sich steigender Beliebtheit, schreibt der Gemeinderat in einer Medienmitteilung.

Ergänzung für das Sportangebot

Im geplanten Parkour-Park sind verschiedene Hindernisse vorgesehen, die den Sportlerinnen und Sportlern als Trainingsobjekte dienen. Die neue Sporteinrichtung ergänzt gemäss dem Gemeinderat das Angebot am Sportstandort Allmend beziehungsweise Wankdorf und schafft zusätzlich frei zugängliche, individuelle und innovative Bewegungsräume, die unabhängig von Alter, Geschlecht oder sportlichem Hintergrund von unterschiedlichsten Gruppen und Einzelpersonen genutzt werden können. Verschiedene Objekte können auch als Sitzgelegenheiten dienen, zum Beispiel für Familien.

Bewegungsfluss und ‑kontrolle im Vordergrund

Parkour-Läuferinnen und -Läufer bestimmen ihren eigenen Weg durch den urbanen oder natürlichen Raum – auf eine andere Art als von Architektur und Kultur vorgegeben. Sie  versuchen, sich in den Weg stellende Hindernisse durch die Kombination verschiedener Bewegungen möglichst effizient und nur mit den Fähigkeiten des eigenen Körpers zu überwinden. Bewegungsfluss und ‑kontrolle stehen dabei im Vordergrund. Parkour wird bereits heute an Geländern oder der Tribüne auf der bestehenden Anlage rund um die Sporthalle Wankdorf betrieben. In der Schweiz gibt es erst in Lausanne einen Parkour-Park. (mgt)

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