Zerstörungsfreie Prüfungen am Betonbauwerk

Zerstörungsfreie Prüfungen am Betonbauwerk

31. März 2015

Zerstörungsfreie Prüfmethoden (ZfP) ermöglichen es, verborgene Fehler in Materialien, Bauteilen und Konstruktionen vor und während ihres Betriebes zu erkennen. So können frühzeitig Sicherungs- oder Instandsetzungsmassnahmen ergriffen werden, um eine Gefährdung von Menschenleben und schweren Sach- und Umweltschäden zu verhindern.

Vor allem im Bereich der heutigen Infrastruktur sind ZfP zur Untersuchung von Kunstbauten nicht mehr wegzudenken.Während einer Inspektion kommt es meistens zur Beeinträchtigung des Verkehrs. Mit regelmässigen Kontrollen mittels ZfP können solche Verkehrsbeeinträchtigungen vermindert werden. ZfP bergen bei falscher Anwendung bzw. Interpretation aber auch Risiken, denn tiefer gehende und zerstörende Untersuchungen (wie z.B. Sondierungen und Kernbohrungen) sollen mit ihrer Hilfe vielfach vermieden werden. Aus diesem Grund beschäftigt sich der Workshop mit den heutzutage gängigsten ZfP-Methoden. Die jeweiligen Methoden und Geräte werden von den Produktherstellern oder erfahrenen Anwendern detailliert vorgestellt. Ihre Anwendung kann von jedem Teilnehmer selbst an geeigneten Bauteilen und Prüfkörpern ausprobiert werden, mit denen die speziellen Aufgaben- und Problemstellungen verdeutlicht werden sollen. Wichtige Randbedingungen für die Messungen, die aktuellsten Normen und Merkblätter, Hilfen für die Auswertung und Interpretation der Resultate, Kontrollmethoden und Möglichkeiten zur Vermeidung von Mess- und Interpretationsfehlern werden im Rahmen des Workshops von erfahrenen Anwendern aufgezeigt und erläutert.

Weitere Informationen: www.bauundwissen.ch

Bau und Wissen, TFB AG, 5103 Wildegg

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31. März 2015