Gesteinskörnung für Beton, die SN EN 12620 in Theorie und Praxis

Gesteinskörnung für Beton, die SN EN 12620 in Theorie und Praxis

26. Februar 2015

Rund Dreiviertel des Betons bestehen aus Kiessanden. Es ist daher nicht verwunderlich, wenn die Gesteinskörnungen, insbesondere deren Feinanteile, die Eigenschaften von Betonen und Mörteln massgeblich beeinflussen. Für die Produzenten von Betonen und Mörteln ist es daher besonders wichtig, dass sie die Eigenschaften der ihnen zur Verfügung stehenden Materialien möglichst gut kennen.

Dazu sind minimale Grundlagenkenntnisse über die Eigenschaften der am häufigsten vorkommenden Gesteine notwendig. Zudem muss man mit den wichtigsten Prüfmethoden vertraut sein und diese mindestens teilweise selber durchführen können, wenn die Laborabhängigkeit nicht unnötig gross sein soll. Gerade an diesem Punkt hakt der Workshop „Gesteinskörnung für Beton“ nach EN 12620 und nationalen Regelungen ein. Zuerst werden theoretische Grundlagen über Gesteinseigenschaften sowie zu erfüllende Anforderungen und günstige Korngrössenverteilungen für die Beton- und Mörtelherstellung vermittelt. Im Weiteren erlernen und üben die Teilnehmer eine Methode, mit der sich das optimale Mischungsverhältnis für eine vorgegebene Korngrössenverteilung auf direktestem Weg bestimmen lässt. Anschliessend erhalten die Workshopteilnehmer die Gelegenheit, die Bestimmung des Humusgehalts sowie die Siebanalyse etc. unter kundiger Anleitung von Spezialisten selbstständig durchzuführen. Sie werden dabei auf ein fachgerechtes Vorgehen aufmerksam gemacht, das für eine professionelle Prüfungsdurchführung notwendig ist.

Theoretische und praktische Grundkenntnisse anhand von Übungen vermitteln, die es dem Teilnehmer erlauben, in einfacheren Fällen Gesteinskörnungen selbstständig zu beurteilen.

Weitere Informationen: www.bauundwissen.ch

Weiterbildungszentrum TFB AG, 5103 Wildegg

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26. Februar 2015