Bauen bei Naturgefahren - gravitative und tektonische Prozesse sowie spezifische bauliche Schutzmassnahmen und deren Umsetzung

Bauen bei Naturgefahren - gravitative und tektonische Prozesse sowie spezifische bauliche Schutzmassnahmen und deren Umsetzung

11. März 2015

„Katastrophen kennt allein der Mensch, sofern er sie überlebt. Die Natur kennt keine Katastrophen“. Dieses Zitat von Max Frisch (1981) hebt eindrücklich ins Bewusstsein, dass in der Natur ablaufende Prozesse und Ereignisse erst dann zu Gefahren werden, wenn sich der Mensch in ihren Wirkungsbereich begibt.

Massenbewegungen wie Hochwasser, Murgänge, Hangmuren, Rutschungen, Lawinen und Steinschlag sind gegenüber den meteorologischen Naturgefahren räumlich meist gut abgrenzbar. Die Gefährdung wird daher in Gefahrenkarten und Zonenplänen dargestellt, um sie bei baulichen Aktivitäten zu berücksichtigen. Zu Beginn der Veranstaltung wird daher in diese gravitativen Prozesse eingeführt. In weiteren Referaten werden prozess-spezifische bauliche Schutzmassnahmen und deren Umsetzung vorgestellt. Zusätzlich zu den Massenbewegungen im engeren Sinne wird auch die tektonische Naturgefahr Erdbeben sowie der bauliche Schutz davor thematisiert. Die Veranstaltung zeigt somit Lösungsansätze auf, wie beim potentiellen Auftreten dieser Naturgefahren verantwortungsvoll gebaut werden kann.

Weitere Informationen: www.bauundwissen.ch

Berner Fachhochschule ,3400 Burgdorf

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11. März 2015