Zürcher Baumeisterhäuser: Zeugen einer wachsenden Stadt

Zürcher Baumeisterhäuser: Zeugen einer wachsenden Stadt

23. August - 18. November 2011
Verkannte Architektur in Zürich aus dem 19. Jahrhundert: Das Amt für Städtebau widmet seine Ausstellung einfachen Wohn- und Handwerkerhäusern.
 
zvg
 
Die 1830er-Jahre bedeuteten für Zürich einen Umbruch in vielerlei Hinsicht: Die neue Kantonsverfassung von 1831 hatte zur Folge, dass auf die Stadt eine grosse Zuwanderungswelle zukam. In der Folge versuchte man die Wohnungsnot durch Neubauten mit einfachen Mietwohnungen für die Zuzüger einzudämmen. In den meisten Fällen waren es Handwerker, die die neuen Gebäude erstellten. So entstanden freistehende Häuser mit Geschosswohnungen, häufig kombiniert mit Werkstätten. Bis heute finden sich diese Häuser aus den 1830er- bis 1890er-Jahren in der Limmatstadt in stattlicher Zahl. Etwa im Umfeld der 1834 abgetragenen Schanzenanlagen, in Hottingen, Riesbach oder Aussersihl. Die Ausstellung im Stadtarchiv würdigt diese bislang kaum beachteten, so genannten Baumeisterhäuser. Dabei geht es sowohl um stadträumliche und architekturgeschichtliche Qualitäten jender Häuser als auch um aktuelle Fragen wie die der Nachhaltigkeit. (mai/mgt)
 
Weitere Informationen zur Ausstellung: www.stadt-zuerich.ch
 
 
 
 
 
 

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23. August - 18. November 2011